Personaler Blog

In diesem Blog schreiben HR-Experten über ihr jeweiliges Fachgebiet. Lesen Sie welche Meinung andere Personaler zu verschiedenen Personal- themen haben.

Kalender

März 2010
M D M D F S S
« Feb    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

6 August 2009 - 14:59Gehaltsgruppen

Das Eingruppieren von Positionen und Berufsgruppen in Gehaltsbänder oder Besoldungsgruppen ist schwierig. Man entscheidet dabei über den Wert einer Arbeit und wenn Arbeitnehmer bereits auf solchen Positionen sitzen, entscheidet man über deren neues Gehalt.

Ein sehr brisantes Thema, bei dem Personaler und Betriebsräte mit allergrößter Vorsicht vorgehen. Vor allem muss eine Position aufgrund ihrer Stellenanforderung fair vergütet werden. Also, je höher die nötig Qualifikation für eine Stelle ist, desto größer wird durchschnittlich die Vergütung. Klingt logisch, ist es auch! (Umsatzverantwortung, Mitarbeiterverantwortung, etc. lasse ich mal aussen vor.)

Cem Ă–zdemir sieht das anders. In einem Interview fordert er die finanzielle Gleichstellung von Grundschul- und Hauptschullehrern auf das Niveau von Gymnasiallehrern. Das Argument dafĂĽr ist haarsträubend: Bislang werden Gymnasiallehrerinnen und -lehrer am besten bezahlt, Hauptschullehrer dagegen schlechter, als ob ihre Arbeit leichter wäre. (weiterlesen…)

Christian Reiss | No Comments | Tags: Compensation & Benefit, Allgemein

4 Februar 2009 - 11:15Post vom Compensation Team

Der KnowHr-Blog hat im Namen eines fiktiven Compensation Teams einen amüsanten Brief an alle Manager geschrieben. Darin möchte Frank Roche mit einigen Vorurteilen und Mythen aufräumen, die sich über die Bezahlung von Mitarbeitern angehäuft haben.

Wie häufig gedacht wird, ist in einem Unternehmen die Vergütung aus der Luft gegriffen, völlig frei verhandelbar (wenn man außertarifliche Gehälter betrachtet). Dies ist nicht der Fall. Die für die Vergütung der Mitarbeiter zuständigen Kollegen wissen meistens sehr genau wie viel in vergleichbaren Unternehmen in ähnlicher Position bezahlt wird. Sie stöbern in Gehaltsdatenbänken und suchen Benchmarks, um ein marktgerechtes Gehalt zu bezahlen.

Myth: My employee could get lots more money elsewhere. He’s going to leave if we don’t pay up.

Reality: If that’s the case, your employee should go and get the money. Ask about where your employee is compared to the market. We know enough to tell you about total compensation. We know what’s happening. Someone’s cousin’s uncle isn’t a place to get reliable comp data.  

Christian Reiss | No Comments | Tags: Personalmarketing, Compensation & Benefit

3 November 2008 - 15:40Falsche Anreize

Anreizsysteme sind ein Instrument der MitarbeiterfĂĽhrung. Sie helfen den Mitarbeiter zu motivieren seine Arbeit im Sinne des Unternehmens zu tätigen. Dies ist natĂĽrlich nur die Theorie. In der Praxis merkt man, dass Anreizsystemen vieles sind, aber nicht trivial. Man kann nicht ohne zu ĂĽberlegen Handlungen und Erfolge honorieren.  (weiterlesen…)

Christian Reiss | 1 Comment | Tags: Compensation & Benefit, FĂĽhrung, Allgemein

27 Oktober 2008 - 15:05yourcha-GAV II.

Nachdem ich kürzlich über die yourcha-Gehaltsausgleichsversicherung (GAV) berichtete und bemerkte, dass dort sehr unsauber gearbeitet wurde, widme ich mich schon wieder der GAV. Es scheint, als könne dort jeder Mitarbeiter die GAV so zurechtbiegen, wie er meint.

Heute bekam ich eine E-Mail von yourcha in der auch auf deren Mediadaten hingewiesen wurde. Da ich mich natürlich für die Reichweite der Jobbörse und der Zeitschrift interessiere, blätterte ich die Mediadaten durch und fand wieder einen kleinen Artikel zur GAV. Irgendwie war die Beispielrechnung komisch. Ich habe sie hier hinkopiert:

Vergrößern

In der Beispielrechnung in den Mediadaten bekommt der Single (35 Jahre, keine Kinder, nach 4 Monaten gekĂĽndigt) 870 Euro von yourcha. (weiterlesen…)

Christian Reiss | No Comments | Tags: Compensation & Benefit, Jobbörsen, Allgemein

2 April 2008 - 13:08Variable VergĂĽtung durch Kontrolle ersetzen

In einem Artikel der Zeitschrift fĂĽr Personalforschung (4/07) schreibt Peter Rinnebach ĂĽber sein interessantes Experiment, in dem er untersucht, ob mit der Prinzipal-Agenten-Theorie variable VergĂĽtung gesteuert werden kann. Aus den Ergebnissen möchte ich nur eins herausgreifen. Rinnebach stellt fest, dass Ăśberwachung der Mitarbeiter variable VergĂĽtung ersetzen kann. (weiterlesen…)

Christian Reiss | No Comments | Tags: Compensation & Benefit

19 März 2008 - 14:28Mindestlohn fĂĽr Praktikanten

Zeigen Sie mir den Praktikanten, der nicht genauso behandelt wird, wie ein festangestellter Absolvent. Die gestern veröffentlichte Studie ĂĽber Praktika von jungen Menschen MIT abgeschlossener Ausbildung zeigte aus meiner Sicht Haarsträubendes. 51% der Praktikanten werden ĂĽberhaupt nicht vergĂĽtet und als normale Arbeitskraft wurden ca. 80% der Befragten im GroĂźteil ihrer Arbeitszeit eingesetzt. Wahrscheinlich ist der Anteil derjenigen, die als normale Arbeitskraft eingesetzt werden höher, aber wie sollen Abesolventen das wissen? Höchstens wenn zufälligerweise in ihrer Abteilung noch gerade auch ein Absolvent eingestellt wurde. Der “Klebeeffekt” lag gerade mal bei 22%. Weniger als ein FĂĽnftel der Praktikanten wurden von ihren Arbeitgebern nach dem Praktikum angestellt.  (weiterlesen…)

Christian Reiss | 3 Comments | Tags: Compensation & Benefit, Allgemein

18 Februar 2008 - 14:40HR-Praktikanten

Der nächste Personaler Comic wird von den Praktikanten im HR handeln. Dies ist die am stärksten unterschätzte Resource in den meisten Personalabteilungen. Manche Firmen haben dies auch schon eingesehen. Dort bevölkern sie scharenweise die Büros und helfen für zwei Butterbrote am Tag in allen Belangen der Personalarbeit. Welche Firma träumt nicht davon einen günstigen Praktikanten anzustellen, der vielleicht schon ein Diplom hat, den man aber aufgrund der Arbeitsmarktlage nicht einstellen muss?

Ich diskutierte über diese Methode bereits mit einem Kollegen, der besagte Technik in seiner Personalabteilung anwandt. Er argumentierte, dass sich die Praktikanten bewähren können und sprach vom Klebeeffekt, der auch gerne in der Zeitarbeitsbranche zur Entkräftung aller Mißstände angeführt wird. Ohne Risiko möchte man den Absolventen testen. Ist der geeignet, würde man ihn einstellen. Das Praktikum ist demnach eine Chance für den Absolventen, der Kostenfaktor steht dort gar nicht zur Debatte.

Ich frage mich allerdings, warum man nicht anstatt eines Praktikums eine befristete Anstellung ausschreibt, oder eine unbefristete mit 6 Monaten Probezeit. Dann könnte man auch risikolos testen oder geht es doch nur ums Geld?

Christian Reiss | 1 Comment | Tags: Compensation & Benefit, Personalauswahl, Allgemein

Schliessen
E-mail It