Personaler Blog

In diesem Blog schreiben HR-Experten über ihr jeweiliges Fachgebiet. Lesen Sie welche Meinung andere Personaler zu verschiedenen Personal- themen haben.

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5 Juli 2011 - 7:51Von Dinosauriern, Flutwellen und anderen Phänomenen im eLearning – Ein Bericht von der eLBa (Rostock) und der ICELW (New York)

So ähnlich und doch so unterschiedlich: Während Ende Mai in Warnemünde der Strandabend der eLearning Baltics (eLBa) durch eine Gewitterfront regelrecht ins Wasser fiel, fielen zwei Wochen später in New York auf der International Conference on E-Learning in the Workplace (ICELW) an der Columbia University bei 40 Grad Außentemperatur reihenweise die Krawatten. Zwei eLearning Konferenzen mit ähnlichem Zuschnitt an ganz verschiedenen Orten und mit ganz verschiedenen Eindrücken: (weiterlesen …)

Onno Reiners | 4 Comments | Tags: E-Learning

9 November 2010 - 21:39Personaler im Web 2.0

Durchschnittlich verbringt der deutsche Internetnutzer über 3 Stunden in der Woche auf Social Media-Seiten. Dazu gehören beispielsweise Facebook, Twitter, die VZ-Netzwerke oder Blogs. Das macht die sozialen Netzwerke zur wertvollen Möglichkeit für Unternehmen, neue Kunden zu akquirieren und Feedback zu erhalten, aber auch zur Plattform, auf der sie ihrerseits neue Kontakte knüpfen können. Dennoch ist das Potenzial sozialer Netzwerke noch lange nicht voll ausgeschöpft, da viele Unternehmen aus Unsicherheit unausgereifte Strategien anwenden oder sich nicht trauen, die Chancen zu ergreifen. Teilweise wissen die Personalabteilungen von Unternehmen nicht, wie sie sich im Internet überhaupt positionieren können, bzw. was das bedeutet. Als Beispiel, wie man sich dieses Wissen aneignen kann, stelle ich beispielhaft einen Kurs der Social Media Akademie zu diesem Thema vor.

Personalmanagement 2.0
Thema des Lehrgangs ist es, sich im Mitmachweb 2.0 als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und auf diese Weise dafür zu sorgen, auch unter High Potentials ein erstrebenswertes Ziel zu sein. Denn um den talentierten, begabten Nachwuchs ins eigene Boot zu holen, braucht es inzwischen mehr als nur Stellenanzeigen im Internet. Der Lehrgang der Social Media Akademie vermittelt den korrekten Umgang mit den sozialen Netzwerken und zeigt Unternehmen gezielt Möglichkeiten auf, wie sie für sich selbst die besten Bewerber aus dem potenziellen Mitarbeiterpool schöpfen können. Das Ziel ist es, strategisch eine lebendige Kommunikation durch soziale Medien aufzubauen und deren Wert in den Bewerbungsprozess einfließen zu lassen. Zu den konkreten Themen des Lehrgangs Personalmanagement 2.0 gehören unter anderem eRecruiting, Culture Clash, Digital Natives, Arbeitgebermarke und Employer Branding.
Der Online-Lehrgang richtet sich an jeden Teilnehmer, der beruflich mit Personal zu tun hat. Personalleiter und HR-Manager sind ebenso angesprochen wie Recruiter, Personaldienstleister und Agenturen. Auch Betreuer für Personalmarketing können aus dem Lehrgang lernen und wichtige neue Erkenntnisse gewinnen, die ihnen dabei helfen werden, ihre Arbeitsabläufe effektiver zu gestalten und neue Wege zu finden, die Crème de la Crème unter den Bewerbern zu finden.

Es handelt sich bei Personalmanagement 2.0 um einen reinen Online-Lehrgang, irgendwie wäre ein Offline-Kurs zu diesem Thema auch einen Hauch unpassend. Es wird während des Lehrgangs zwei interaktive Online-Vorlesungen geben. In denen können die Teilnehmer den Dozenten direkt ihre Fragen stellen und bekommen sofort eine Antwort – ganz im Sinne des Web 2.0. Wer nicht zu den Online-Vorlesungen erscheinen kann, hat online weiterhin darauf Zugriff – sowohl die Vorlesungen als auch weitere Lernmaterialien sind 24 Stunden am Tag von jedem Teilnehmer einsehbar, so dass diese die Freiheit haben, sich ihre Zeit nach Belieben einzuteilen. Sollte es noch Fragen geben, stehen immer Ansprechpartner zur Verfügung – sowohl für technische Schwierigkeiten als auch für inhaltliche Unklarheiten, die man gerne im persönlichen Gespräch mit einem Fachmann klären möchte.

Christian Reiss | 2 Comments | Tags: Allgemein, E-Learning, Personalmarketing

13 September 2009 - 21:33LERNET 2.0 on the road

In der kürzlich von Jochen Robes veröffentlichten Liste zu deutschsprachigen Weiterbildungs-Blogs erscheint auch der LERNET-Blog, der vom LERNET 2.0 Projekt veröffentlicht wird. Hinter LERNET 2.0 stehen u.a. der eLearning Verband D-ELAN und andere eLearning Akteure. LERNET 2.0 hat unter www.lernetblog.de/ ein interessantes (weiterlesen …)

Onno Reiners | No Comments | Tags: E-Learning

26 Januar 2009 - 9:57Blog-Parade: Wie viel Weiterbildung braucht man, um up to date zu bleiben?

Eine Meldung des Vereins deutscher Ingenieure (VDI) machte mich neugierig. In dieser Meldung sagte Timo Taubitz, Geschäftführer des VDI Wissensforum, als er über die Weiterbildung von Facharbeitern sprach, folgendes:

Zehn bis zwölf Tage (Weiterbildung) sind aber nötig, um technisch immer auf dem höchsten Niveau sowie den Anforderungen im beruflichen Alltag stetig gewachsen zu sein.

10-12 Tage sind, wie Herr Taubitz auch an anderer Stelle sagt, 5% der Arbeitszeit im Jahr.  Diese Weiterbildungszeit folgerte der VDI aus den Ergebnissen seiner letzten VDI-Ingenieursstudie.

Ich frage mich nun, stimmt dieser Wert, ist er zu niedrig, oder zu hoch angesetzt? In wie weit kann er auf verschiedene Branchen und Tätigkeitsgebiete übertragen werden?

Zu diesem Thema: “Wieviel Weiterbildung braucht ein Arbeitnehmer, um auf dem Laufenden zu bleiben?” möchte ich eine Blog-Parade starten. Für mich hört es sich zu einfach an, dass man kontinuierlich 5% seiner Arbeitszeit in die Weiterbildung steckt und schon hätte man mit der Weiterbildung kein Problem mehr. Alle MBAs könnte man sich schenken, da sie wohl weit mehr als 5% der Arbeitszeit schlucken. Also, was denkst du, wie viel Weiterbildung ist nötig, um up to date zu bleiben. Oder, wie viel Weiterbildung brauchst DU, um up to date zu bleiben?

Zeitschrift für e-LearningDiese Blog-Parade wird vom StudienVerlag  mit einem Jahresabonnement der Zeitschrift für e-Learning gesponsert. Die Zeitschrift für e-Learning bietet vierteljährlich wissenschaftliche Erkenntnisse aufbereitet für die Praxis. Im Jahr 2009 werden in den Heften folgende Themenschwerpunkte gesetzt:

1/09 E-Learning in Massenveranstaltungen
2/09 E-Lerning im Gesundheitswesen
3/09 E-Learning in der Schule
4/09 „Game-based Learning”

Mitmachen kann natürlich jeder Blogger, indem er/ sie einen Beitrag zu dem Thema schreibt. Aber auch “Nicht-Blogger” können gerne die Kommentarfunktion nutzen, um ihre Meinung zu äußern. Allerdings können nur Blogger mit denen ich nicht geschäftlich verbunden bin, das Jahresabonnement gewinnen. Die Blogparade endet am 16.2.2009, danach wird das Abo unter den Bloggern die teilgenommen haben verlost.

Wenn ich die Frage beantworten soll, wie viel Weiterbildung ich benötige, um up to date zu bleiben, dann frage ich mich zunächst, wo Weiterbildung anfängt? Das blose Lesen von Fachzeitschriften und Fachbüchern würde ich zur Weiterbildung dazuzählen und dann käme ich auf einen Wert der über 12 Arbeitstagen liegt. Eine Weiterbildung die ich letztes Jahr mitmachte und die über SAP ERP ging, war auf 144 Stunden (18 Arbeitstage) ausgelegt. Ich habe mich also wesentlich länger als 12 Arbeitstage im letzten Jahr weitergebildet.  Ob ich objektiv betrachtet diese Weiterbildungen brauchte, kann ich nur schwer einschätzen. Ich finde schon, sonst hätte ich an der Weiterbildung natürlich auch nicht teilgenommen.

Jetzt wo ich stärker darüber nachdenke merke ich, es ist einfach zu sagen, wie viele Weiterbildungen gemacht wurden, wesentlich schwieriger aber möglichst objektiv zu bewerten, wie hoch der eigene Bedarf an Weiterbildung ist, um auf einem hohen Level in seinem Fachbereich zu bleiben. Vielleicht ist das in anderen Berufesgruppen vollkommen anders und man kann den Weiterbildungsbedarf zumindest eingrenzen, ich bin gespannt.

Beiträge:

Im Softwareentwickler-Blog schreibt Carsten Seifert, dass 5% Weiterbildung ein realistischer Wert sein können, aber er unterscheidet zwischen Weiterbildungen die das Fachwissen für den aktuellen Job vermitteln und Fortbildungen, die einen Wissen für eine höhere Position vermitteln. Bei letzterem müsse man wesentlich mehr als 5% der Arbeitszeit einplanen.

Im Webstandard-Blog wird neben der Frage wie lange man sich weiterbilden sollte, wie man sich weiterbilden kann. Bücher, Feeds, Schulungen, die meisten Leser des Blogs kommen aus dem IT-Bereich und geben an eher nicht zu Schulungen zu gehen, aber dafür mindestens 10% der Arbeitszeit in die Weiterbildung zu investieren. Diese Zeit wird vor allem mit dem Lesen von Fachzeitschriften und Fachblogs verbracht.

Eva Zils schreibt im Online-Recruiting Blog darüber, wie viel Zeit Sie in ihrem Beruf in die Weiterbildung stecken muss. Eva ist, wie Name ihres Blogs bereits vermuten läßt, im Online Recruiting tätig und berät ihre Kunden im internationalen E-Recruiting Strategien. In diesem Bereich ist wichtig, sich täglich weiterzubilden, weil die Branche sehr schnelllebig ist. Dies läßt zwar keinen Schluss darauf zu, wie viel Zeit man für die Weiterbildung braucht, zeigt aber, dass es in solchen Branchen wenige große Fortbildungen im Jahr kein adequates Mittel zur Weiterbildung sind.

Judith Thoma, Bloggerin im RhetorikBlog, legt nahe bei Weiterbildungen im Kommunikationsbereich nicht eine 1-2 tägige Fortbildung zu besuchen, sondern eine Reihe von Fortbildungen die insgesamt bis zu 12 Tage im halben Jahr dauern können. Der Grund dafür ist, dass mit einmaligen, 1-2 tägigen Seminaren nicht alles über die Rhetorik vermittelt werden kann. Wer sich im Kommunikationsbereich weiterbilden möchte, sollte demnach mehr Zeit mitbringen.

bulldrink schreibt in seinem Blog Traumjob Mediengestalter? über die Notwendigkeit sich als Mediengestalter weiterzubilden. An seinem Beispiel sieht man, dass Weiterbildungaufwand teilweise fremdgesteuert ist. Im Bereich des Mediendesigners: Je schneller neue Software veröffentlicht wird, desto eher muss man sich weiterbilden, um mit den Neuentwicklungen Schritt zu halten.

Christian Reiss | 8 Comments | Tags: Allgemein, E-Learning

22 Dezember 2008 - 21:48eLearning Einsatz in Europa – EU Kommission nicht zufrieden

In einem Fortschrittsbericht zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in Schule sowie Aus-, Weiter- und Erwachsenenbildung  stellt die EU-Kommission fest, dass sich IKT noch nicht ausreichend in den europäischen Bildungssystemen durchgesetzt hat. Die Studie ist unter folgendem Link abrufbar:

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Onno Reiners | 1 Comment | Tags: Allgemein, E-Learning

27 Oktober 2008 - 21:56Von der Steinkohle zu neuen virtuellen Welten in der Akademie Mont-Cenis

„Da gibt es glaube ich mehr Gemeinsamkeiten mit der Verwaltung als Sie glauben, Herr Bursian“. Mit diesem Statement schloss die Moderatorin Stefanie Müller den Vormittags-Block der Fachtagung „Neue virtuelle Welten?! Vernetztes Lernen im Zeitalter von Web 2.0“, den die futuristisch anmutende Akademie Mont-Cenis des NRW-Innenministeriums am 24.10. in Herne mit etwa 60 Teilnehmern vornehmlich aus der öffentlichen Verwaltung durchführte; dort, wo bis 1978 Steinkohle in der gleichnamigen Zeche gefördert wurde.
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Onno Reiners | No Comments | Tags: E-Learning

22 August 2008 - 17:23Trendstudien Bildungsmanagement und eLearning: wohin geht eLearning?

Sowohl das mmb Institut für Medien- und Kompetenzforschung wie auch swiss centre for innovations in learning (scil) sind Institute, bei denen sich ein gelegentlicher Besuch der Webadressen für eLearning Verantwortliche in Unternehmen lohnt. Unter anderem publizieren beide Institute regelmäßig Trendstudien zum Bereich Bildungstechnologie, die hilfreich für die Praxis sein können: (weiterlesen …)

Onno Reiners | 2 Comments | Tags: E-Learning

29 Juni 2008 - 13:36Serious Games

Spielend lernen, bei diesem Audruck denkt man an Schulkinder, die Rechenaufgaben in einem Computerspiel lösen müssen, damit sie ein Level weiter kommen. Spielend lernen können aber auch Mitarbeiter von Unternehmen. Serious Games nennt man Spiele, die Wissen und Computerspiele kombinieren.

Der Marketingleiter der Dr. Thorsten Bosch AG, ein Unternehmen das solche Spiele entwickelt, nennt im Handesblatt den Grund, weswegen Spiele gute Wissensvermittler sind:

An den ersten Kuss kann sich jeder erinnern, an die erste Mathestunde dagegen nicht.

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Christian Reiss | No Comments | Tags: Allgemein, E-Learning

23 Juni 2008 - 16:54Im Osten was Neues: die eLearning Baltics in Rostock

Raumgreifend thront die Stadthalle am Südring der Rostocker Südstadt. Hier fanden vom 18.-19. Juni die IT-Tage Mecklenburg-Vorpommern statt, die sich als Messekongress dieses Jahr auf die Anwendungsbereiche eLearning sowie eHealth konzentrierten. Der eLearning Teil fand unter dem Namen eLearning Baltics (eLBa) statt und war inhaltlich von dem ortsansässigen eLearning Anbieter Copendia vorbereitet worden. Die vom Wirtschaftsminister des Landes eröffneten IT-Tage hatten mit den Professoren Peter Baumgartner (Universität Krems) sowie Herrmann Maurer (Universität Graz) zwei akademische Zugpferde im eLBa-Programm, das den etwa 160 Teilnehmern jedoch keineswegs ein rein universitäres Workshop-Angebot machte. (weiterlesen …)

Onno Reiners | No Comments | Tags: Allgemein, E-Learning

23 Mai 2008 - 18:03eLearning und Humor

Nicht jeder Tag ist 1. April, aber Humor ist ja auch, wenn man trotzdem lacht, und Anlässe dafür gibt es nicht nur am 1. April. Neben dieser selbsttherapeutischen Variante, zu der sicherlich gelegentlich federführende Personalerinnen und Personaler in Veränderungsprojekten zurückgreifen, kann Humor auch Vorbehalte lockern, Verkrampfungen lösen und Gemeinschaft stiften. Das wissen mittlerweile viele Seminaranbieter: Lachseminare sind schließlich Trend und können sich damit rühmen, den einzigen Lernstoff zu vermitteln, der ansteckend ist. (weiterlesen …)

Onno Reiners | No Comments | Tags: E-Learning