12 Februar 2008 - 16:53Warum scheint bei BMW alles sooo viel schöner zu sein?
Arbeitgebermarken gehen mitunter einen langen Weg bis in den Kopf der Absolventen
Neulich sagte mir der Personalmarketing-Leiter eines großen Automobilherstellers, dass er so manchen Ingenieur an seine Zulieferer verliert, weil er nicht so viel Entwicklungsarbeit bzw. Fertigungstiefe bieten könne. Ich dagegen höre von Seiten der Zulieferer häufig gegenteilige Aussagen wie: „Wenn wir nur schöne Autos vorweisen könnten, wären wir auch spielend auf den vorderen Plätzen der Attraktivitätsrankings.“
Es macht sicher einen großen Unterschied, wann und wie man zu einer Marke findet. Zu einem Zeitpunkt, wo das Gefühl noch eine große Rolle spielt (Vati’s BMW, „Mars macht mobil …“ etc. ) oder ob es vielleicht viel später, wenn man rational abwägt, ob man bei Goldman Sachs und nicht bei Morgan Stanley unterschreibt. Gerade im Investment Banking sprechen Recruiter selten von emotionalen Bewerbern.
Oliver Viel | 3 Comments | Tags: Allgemein
