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Führungskräfte

Kann man eine gute Führungskraft werden?

Diese Frage kann man bejahen, man kann eine gute Führungskraft werden, wenn der Wille und das Können vorhanden sind. Das bedeutet nichts anderes, als, dass sowohl das Potenzial (Das Können) als auch die Performance (Das Wollen) dafür erbracht werden muss.

Um das Potenzial einbringen zu können, ist es unerlässlich dieses ganz gezielt aufzubauen, denn gute Führungskräfte sind noch nie vom Himmel gefallen.

Führungskräfte müssen auch, sehr selbstkritisch zu sein und ein hohes Maß an Selbstreflexion besitzen und diese anwenden. Führung kann nicht nur, sondern muss erlernt werden. Talent unterstützt zwar das Training von Führungskräften, aber ohne gezielte Führungskräfteentwicklung geht es nicht und wenn doch, dann mit weniger Erfolg als möglich wäre.

Führungskräfteentwicklung

Alle Führungskräfte sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein und sich regelmäßig schulen lassen um den größtmöglichen Erfolg aus der Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeitern zu ziehen. Schulungen zu absolvieren ist hier nicht gleichbedeutend mit Nichtwissen, sondern mit Fortkommen und Weiterentwicklung. Wenn jemand für diese Dinge nicht offen ist, sollte er sich überlegen, ob eine Führungsposition für ihn das Richtige ist. Wenn von Führungskräfteentwicklung gesprochen wird, betrifft das Themen wie z.B. Mitarbeiterführung, Veränderungsmanagement, Zeit- und Selbstmanagement, Kommunikationstraining, Coachings usw..

Dabei sollten die jeweiligen Personalentwicklungskonzepte so ausgerichtet sein, dass sich jeder Einzelne in der Führungskräfteentwicklung mit unterschiedlichen Vorkenntnissen gezielt weiterbilden kann und die Förderung erhält, die für seine aktuelle und die nächstangestrebte Position notwendig ist. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Führungskräfteentwicklung vor allem dann erfolgreich ist, wenn sie als ein kontinuierlicher Prozess in die Personalentwicklung eingebaut ist und es immer wieder Rückkopplungen zwischen Lehrendem und Lernenden gibt, also Feedback-Gespräche.

Natürlich ist auch bei der Führungskräfteentwicklung eine Erfolgsüberprüfung notwendig, um den Erfolg der Maßnahmen zu überprüfen und zusätzlich steigern, da die Motivation der Teilnehmenden dadurch in der Regel gesteigert wird. Besonders bewährt haben sich die Techniken Rollenspiel, Unternehmensplanspiel und Fallstudien in Führungskräftetrainings.

Geborene Führungskräfte sind eine Illusion

Wenn man den Anhängern der Eigenschaftstheorie folgt, dann gibt es geborene Führungskräfte. Diese besagt vor allem, dass Personen bestimmte Eigenschaften haben müssen, um gute Leader zu werden bzw. zu sein. Anhand eines Eigenschaftskatalogs wird versucht die Kandidaten auszuwählen. Anhänger der Eigenschaftstheorie sind davon überzeugt, dass die Persönlichkeitsmerkmale, also Führungseigenschaften, den Führungserfolg maßgeblich bestimmen und Menschen mit diesen bestimmten Eigenschaften Führungskräfte sind.

Dann gibt es die realitätsnähere Ansichten über Führungskräfte der Situationstheoretiker, die davon ausgehen, dass der Führungserfolg bei gleichem Führungsverhalten immer von der Situation mitbestimmt wird. Das heißt aber auch, dass es nicht „die“ optimalen Führungseigenschaften gibt, sondern dass die Situation eine maßgebliche Variable ist und somit andere Führungsverhalten in anderen Situationen ebenfalls oder besser zum Erfolg führen. Das Problem, das dabei entsteht, ist allerdings das Herausfinden des Führungsverhaltens, welches sich, bei welchen Situationsvariablen, wie auf den Führungserfolg auswirkt. Die Führungskräfte müssen demnach in der Lage sein, entweder ihr Verhalten an die jeweilige Situation oder die Situation an ihr Verhalten anzupassen. Dafür muss natürlich ein fundiertes Führungswissen vorliegen.

Durch geeignete Personalentwicklungsmaßnahmen, wie z.B. Führungskräftetraining und Coaching, können die Führungskräfte aus- und weitergebildet werden, um gute Führungskräfte zu werden bzw. es zu sein und zu bleiben.

Nach Auffassung der Interaktionstheoretiker kommt noch eine Variable dazu, die über Erfolg oder Misserfolg der Führungskräfte entscheidet- der jeweilige Interaktionspartner. Das heißt, im schlimmsten Falle können Führungskräfte noch so großartig führen, wenn der Mitarbeiterblockt, kann es passieren, dass es nicht funktioniert. Es liegen hier also die unsicheren Variablen Situation und Geführter vor, die beide zusätzlich auf den Führungserfolg einwirken.

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