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15. August 2007

Positiver Trend bei Internet-Stellenangeboten setzt sich weiter fort

Mit 132 Punkten zeigt der Monster Employment Index im Juli ein Wachstum von drei Punkten und erreicht damit wieder einen neuen Höchststand. Die positive Entwicklung ist vor allem auf den Anstieg von Online-Jobangeboten im Handwerk und das Nachfrageplus im Sektor Produktion und Herstellung zurückzuführen. Ebenfalls gestiegen ist der Bedarf im Bereich Transport, Post und Logistik, während das Bank- und Versicherungswesen starke Einbußen hinnehmen musste. Die meisten Arbeitskräfte wurden in Thüringen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gesucht. Hessen dagegen ist das einzige Bundesland, in dem die Nachfrage im Juli abnahm.

Zum fünften Mal in Folge stieg der Bedarf an Arbeitskräften im Bereich Produktion und Herstellung. Mit einem Plus von 18 Punkten liegt der Index nun bei 198 Punkten. Vor allem in Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein wurden Mitarbeiter gesucht. Zum vierten Mal in Folge konnte der Sektor Transport, Post und Logistik einen Zuwachs verzeichnen und stieg um zehn Punkte an. Arbeitskräfte wurden hier vorrangig in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen nachgefragt. Das Bank- und Versicherungswesen dagegen erreichte mit 82 Punkten ein neues Jahrestief.

Anlagen- und Maschinenbediener sowie Hilfsarbeitskräfte waren im Juli sehr gefragt: Mit einem Zuwachs von sechs beziehungsweise sieben Indexpunkten erzielten diese Branchen das stärkste Nachfrageplus. Der Anstieg ist insbesondere auf den verstärkten Bedarf in Produktion und Herstellung zurückzuführen. Zum ersten Mal in diesem Sommer ist hingegen die Nachfrage nach Service- und Verkaufskräften gefallen – am meisten betroffen davon waren die Regionen Sachsen, Bremen und Brandenburg. Trotz des Rückgangs nahm die Anzahl der Stellenangebote im Vergleich zum Vorjahr in dieser Berufsgruppe aber um 29 Prozent zu.

In Thüringen und Schleswig-Holstein wurden insbesondere leitende Beamte und Führungskräfte in der Privatwirtschaft gesucht, die Anzahl der Stellenangebote in diesem Sektor nahm bereits zum sechsten Mal in Folge zu. Im achten Monat in Folge stieg in den beiden Bundesländern die Nachfrage in Produktion und Herstellung. Eine Abnahme an Einstellungsaktivitäten im Juli 2007 zeigte lediglich Hessen, ausschlaggebend war hier vor allem der geringere Bedarf im Dienstleistungssektor.

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