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16. Juli 2007

Zahl der offenen Stellen im Internet unverändert hoch

Mit 129 Punkten hielt sich der Monster Emplyoment Index im Juni auf dem Niveau des Vormonats, dem höchsten Stand seit Einführung des Index im Dezember 2004. Insbesondere im zweiten Quartal 2007 nahm die Anzahl der im Internet veröffentlichten Stellenangebote stark zu. Das größte Nachfrageplus erzielten Nordhrein-Westfalen und Hessen. Ebenfalls gestiegen ist der Bedarf in den größten Regionen Deutschlands, Bayern und Baden-Württemberg. Insgesamt nahm die Anzahl der über das Internet gesuchten Arbeitskräfte in den vergangenen zwölf Monaten um zwölf Prozent zu.

“Auffällig ist vor allem die hohe Nachfrage nach Führungskräften, sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Sektor“, sagt Davide Villa, CEO der Monster Worldwide Deutschland GmbH. „Die Besetzung von leitenden Positionen wird aber zumeist von langer Hand geplant. Das deutet darauf hin, dass der derzeitige Aufschwung in der deutschen Wirtschaft nicht nur ein kurzfristiges Phänomen ist.“

Den größten Zuwachs an offenen Stellen verzeichneten das Rechnungs- und Steuerwesen sowie der Sektor Produktion und Herstellung. Einbußen erlitten hingegen die Bank- und Versicherungsbranche sowie das Gesundheitswesen. Bezogen auf die Berufsgruppen erzielten höhere Beamte, Manager und Verkäufer das stärkste Nachfrageplus im Juni, Techniker hingegen waren weniger gesucht als im Vormonat.

Zum vierten Mal in Folge stieg die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Produktion und Herstellung: Der Sektor zeigte ein Wachstum von elf Prozent. Besonders gefragt waren hier Anlagen- und Maschinenbediener, Monteure und Handwerker. Insgesamt kletterte der Index in Produktion und Herstellung im vergangenen Jahr um 44 Prozent. Ebenfalls gestiegen ist die Nachfrage in Gastronomie und Tourismus. Zeitgleich erreichte das Bank- und Finanzwesen ein neues Jahrestief – mit Ausnahme von kaufmännischen Angestellten nahm die Nachfrage hier stark ab. Der Sektor verzeichnete im Vergleich zum Vormonat einen Rückgang von 26 Indexpunkten.

Den stärksten Anstieg an Online-Jobangeboten verzeichneten Nordrhein-Westfalen und Hessen. Auch in Baden-Württemberg nahm die Nachfrage zum fünften Mal in Folge zu: Auffällig ist hier vor allem der hohe Bedarf an Ingenieuren. In Bayern stieg vor allem das Stellenangebot im Rechnungs- und Steuerwesen sowie in der IT.

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