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4. Dezember 2007
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von der veränderten Bedeutung des Teilens..... und der Konsequenz für HR

Rubrik: Personalentwicklung

Wissen teilen:

In modernen Unternehmen, die für die Zukunft gerüstet sein wollen, wird eine Frage zum bestimmenden Thema: Wie wollen wir künftig mit dem Faktor Wissen umgehen? Denn nach dem Industriezeitalter und dem Informationszeitalter leben wir jetzt im Zeitalter der Partizipation.

In der heutigen Zeit erhalten manche Begriffe eine veränderte Bedeutung. Ich denke dabei zuallererst an den Begriff des Teilens. Die meisten Menschen assoziieren mit diesem Wort einen Akt der Nächstenliebe, betrachten es als eine großzügige Geste. In Verbindung mit dem Faktor Wissen bekommt Teilen jetzt eine zusätzliche Dimension: Wissen teilen in Unternehmen bedeutet Mehrwert, Chance, Wachstum und Zukunft. Ihre Überlegenheit und Wettbewerbsfähigkeit sichern können sich Unternehmen nur, wenn ihre Mitarbeiter am unternehmerischen Know-how partizipieren und selbst Wissen generieren und teilen. Wissen ist die einzige Ressource, die sich durch Gebrauch vermehrt statt abnutzt.

Der Umgang mit dem Faktor Wissen ist eine Frage, die sich auf der Führungsebene stellt. Wissenstransparenz muss in den Chefetagen vorgelebt werden, wenn sie sich im Unternehmensleitbild etablieren soll. Insbesondere Personalmanager sitzen hier an den entscheidenden Schnittstellen. Sie müssen sich darüber klar sein, welcher Mitarbeiter an welcher Stelle welches Wissen benötigt, um wertschöpfend arbeiten zu können.

Personalentwicklung und Wissensmanagement werden zum Dauerthema in der Personalabteilung. Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen können nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden. Nur ein Handeln mit System trägt Früchte – und wird auch bei einem etwaigen Rating nach dem Basel II Abkommen honoriert.

Nicht nur Rohstoffe und Energien werden zur Mangelware, auch die Ressource Mitarbeiterwissen ist knapp. Schon beginnt wieder der Run auf die besten Köpfe.
Personalverantwortliche bekommen es auf der einen Seite mit einem Heer von substituierbaren Arbeitskräften zu tun, während sie auf der anderen Seite mit ihren Berufskollegen aus anderen Firmen um die wenigen verfügbaren gut ausgebildeten Mitarbeiter konkurrieren. Das Personalwesen wird stark zweigeteilt: Diesen Spagat müssen Sie in Zukunft meistern. Dabei darf weder Ihre Glaubwürdigkeitleiden leiden noch die Ihres Unternehmens.

Wie Personalabteilungen diese neuen Herausforderungen in den Griff bekommen ist die Herausforderung der Zukunft.

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