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19. Juni 2007

Bezahlung wird dem Arbeitgeber vom BAG vorgeschrieben

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat die Rechte von Teilzeitbeschäftigten wesentlich gestärkt, die ihre Arbeitszeit ausdehnen möchten. Zum Az. 9 AZR 874/06 hat das BAG entschieden, dass teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer Anspruch auf Erhöhung ihrer Arbeitszeit haben, sofern der Arbeitgeber eine vergleichbare Vollzeitstelle anbietet.

Bis hier hat das BAG nichts eigentlich Neues verkündet, hervorzuheben ist die Entscheidung aber im Hinblick auf die Bezahlung.

Der Arbeitgeber eines mit 20 Stunden beschäftigten Mitarbeiters hatte neue Vollzeitstellen in dessen Tätigkeitsbereich ausgeschrieben, woraufhin der Mitarbeiter sich auf eine solche Stelle bewarb und Ausdehnung seiner Arbeitszeit verlangte. Der Arbeitgeber wiederum lehnte dies ab, da die neuen Stellen im Gegensatz zur bisherigen Tätigkeit des Mitarbeiters tariffrei, damit wesentlich preiswerter, ausgestaltet seien.

In letzter Instanz hat dann das BAG entschieden, dass der Mitarbeiter nicht nur Anspruch hat, seine Arbeitszeit bis hin zur Vollzeit auszudehnen, sondern hierfür auch noch nach Tarif bezahlt werden muss. Die Ablehnung des Arbeitgebers mit der Begründung, die neuen Mitarbeiter sollten zu schlechteren Bedingungen eingestellt werden, kann, so das höchste deutsche Arbeitsgericht, keinen Erfolg haben.

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