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7. Juli 2008

Mit der Modernisierung des Ausbildungsberufs dem Fachkräftemangel vorbeugen

Für Unternehmen wird es immer schwieriger, geeigneten Nachwuchs zu finden. Betriebe, die auf eigene Ausbildung setzen, haben dabei die Nase vorn. Voraussetzung ist allerdings, dass moderne Ausbildungsberufe für die unterschiedlichen Anforderungen in den Branchen und Aufgabenfeldern zur Verfügung stehen. So wurden in den letzten zehn Jahren 55 neue Berufe geschaffen und 159 aktualisiert. 2008 kommen weitere zehn moderne Berufe hinzu. Insgesamt ist eine zunehmende Dienstleistungsorientierung und Verzahnung von kaufmännischen, technischen und serviceorientierten Prozessen bei den Ausbildungsinhalten festzustellen.

Innovative Produkte müssen kurzfristig auf den Markt gebracht werden, was eine flexible Produktion mit intelligenter Arbeitsorganisation voraussetzt. Mit der Ausbildung zum Produktionstechnologen wird dafür auf Fachkräfteebene qualifizierter Nachwuchs für den Einsatzbereich an der Schnittstelle von Entwicklung und Serienanlauf industrieller Produkte bereitstehen.

Die Personaldienstleistungsbranche gehört zu den Wachstumsmotoren der wirtschaftlichen Entwicklung. Zeitarbeitsfirmen waren zwar der Impulsgeber für den Ausbildungsberuf Personaldienstleistungskaufmann, Einsatzmöglichkeiten bestehen aber auch z. B. in Personalabteilungen. Den Kaufleuten obliegt die Verantwortung für die gesamte Prozesskette von der Kunden- und Personalgewinnung bis zur Begleitung der Personaleinsätze und deren Abrechnung.

Die Automatenwirtschaft musste ihre Fachkräfte bislang extern rekrutieren und durch aufwendige Schulungen nachqualifizieren. Mit zwei neuen Ausbildungsberufen – Fachkraft für Automatenservice und Automatenfachmann – können die Unternehmen ihre Ausbildungspotenziale nun gezielt nutzen.

Die Schutz- und Sicherheitsbranche boomt. Sie hat sich zu einem wichtigen Wirtschafts- und Beschäftigungsbereich entwickelt. Deshalb wurde neben der dreijährigen Ausbildung Fachkraft für Schutz und Sicherheit ein zweites zweijähriges Ausbildungsprofil für operative Tätigkeiten im Sicherheitsdienst entwickelt. Fach- und Servicekräfte für Schutz und Sicherheit unterstützen die öffentliche, betriebliche und private Ordnung. Den Ausgebildeten eröffnet sich ein breites Einsatzgebiet mit guten Zukunfts- und Entwicklungschancen.

Neue Technologien der digitalen Bildaufnahme und Bildbearbeitung stellen besondere Anforderungen an die Kundenberatung im Fotofachhandel. Neben guten Produkt- und Fachkenntnissen sind hierfür eine konsequente Verkaufsorientierung sowie Qualifikationen im Marketing und Vertrieb erforderlich, wie sie eine Ausbildung in dem neuen Beruf Fotomedienfachmann eröffnet.

Die im Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung organisierten Spitzenverbände der Wirtschaft engagieren sich seit Jahren für die Weiterentwicklung und Modernisierung der Berufe.

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