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27. September 2010

Mitarbeitermotivation beeinflusst Management-Vergütung

Am 22.9.2010 startet die Allianz erstmals eine weltweit einheitliche Mitarbeiterbefragung. Die Ergebnisse der Befragung von rund 108.000 Mitarbeitern aus 69 Gesellschaften beeinflussen die variable Vergütung des Top-Managements bereits für das Geschäftsjahr 2010 und fließen in die Bewertung für die Bemessung des Jahresbonus der Führungskräfte ein. Dieser wird beispielsweise bei Mitgliedern des Vorstands der Allianz SE zu 25 Prozent von qualitativen Faktoren wie Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit bestimmt.

Mit der Messung der Mitarbeitermotivation sind nun die Bewertungen von Kunden, Mitarbeitern und Aktionären für die Vorstandsvergütung relevant. Michael Diekmann, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE: „Wir befragen regelmäßig unsere Aktionäre und Kunden dazu, wie sie unsere Leistung einschätzen. Nun werden wir erstmals auch eine umfassende Rückmeldung unserer Mitarbeiter auf einer global einheitlichen Basis bekommen. Führungsqualität ist entscheidend für unseren Unternehmenserfolg und wird deshalb entsprechend bei der Vergütung berücksichtigt.“ 

Bisher führten die Allianz Gesellschaften ihre Mitarbeiterbefragungen eigenständig durch. Nun ermöglichen die globalen Vorgaben für die Befragung die volle Vergleichbarkeit der Ergebnisse der einzelnen Allianz Gesellschaften. Um sämtliche Mitarbeiter rund um den Globus zu erreichen, wurde der jetzt einheitliche Fragebogen in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

Verantwortlich für die Konzeption und Umsetzung der Befragung ist das Personal Management der Allianz SE. Bereits vor acht Jahren wurde eine weltweite Führungskräfte-Befragung eingeführt, mit der man gute Erfahrungen gemacht hat. „Wir rechnen auch bei unseren Mitarbeitern weltweit mit einer hohen Beteiligungsquote“, so Dr. Christian Finckh, Chief Human Resources Officer der Allianz SE.

Für Finckh sind vor allem die aus der Befragung resultierenden Maßnahmen von entscheidender Bedeutung: „Anhand der Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung werden unsere Führungskräfte konkrete Handlungspläne erstellen, um Stärken weiter auszubauen und mögliche Defizite zu adressieren. Damit legen wir das Fundament für eine noch stärker ausgeprägte leistungs- und mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur, die letztlich den Kunden und Aktionären zu Gute kommt“, erklärt Finckh. 

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