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4. Mai 2011

Arbeitnehmerfreizügigkeit kommt deutscher Wirtschaft zugute


Die ab diesem Monat geltende Arbeitnehmerfreizügigkeit, die sich an Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen aus acht mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten richtet, wird der deutschen Wirtschaft definitiv nutzen. Dies wird durch eine vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vorgestellten Studie belegt.

Eine gefürchtete Senkung des Lohnniveaus in einigen Bereichen durch die neue Konkurrenz könnte dabei kurzfristig allerdings eintreten. Herbert Brücker und Timo Baas vom IAB weisen aber darauf hin, dass der gesamtwirtschaftliche Effekt sehr gering sei. Einheimische Erwerbstätige würden die Konkurrenz kaum spüren, schon eher die bereits im Lande lebenden Migranten, so die Forscher. Langfristig halte sich der Gesamteffekt aber in Grenzen, sowohl bei den Löhnen als auch bei der Arbeitslosigkeit.

Insgesamt werden vom IAB zwischen 100.000 und 140.000 Arbeitnehmer aus den Beitrittsländern in Deutschland erwartet - pro Jahr. Im Zeitverlauf solle dieser Wert dann jährlich sinken, bis schließlich im Jahr 2020 geschätzte 900.000 zusätzliche Migranten in Deutschland leben.

Positiv für die deutsche Wirtschaft ist nun die Zusammensetzung der „Neuen“: hier werden hauptsächlich junge, gut qualifizierte Arbeitnehmer erwartet: Der Anteil der Ungelernten ist bei den 25 - 35-Jährigen hier nämlich viel geringer als bei Deutschen.

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