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27. Mai 2013

Bereitschaft zur Nachqualifizierung junger Erwachsener liegt bei 20%

Die Besetzung von vakanten Stellen mit qualifiziertem Fachpersonal wird zunehmend schwieriger: Dies erwartet fast die Hälfte aller Betriebe (45,9%) in Deutschland. Vor diesem Hintergrund können sich etwa 20% der Betriebe (hochgerechnet etwa 300.000) vorstellen, jungen Erwachsenen zwischen 20 und 30 Jahren ohne Berufsabschluss nachträglich eine berufliche Qualifizierung zu ermöglichen. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Betriebsbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) im Rahmen des „BIBB-Qualifizierungspanels“ aus dem Jahr 2012. 

Nach Berechnungen des BIBB liegt der Anteil der ungelernten Erwachsenen im Alter von 20 bis 34 Jahren seit Mitte der 1990er-Jahre unverändert zwischen 14% und 15% der Wohnbevölkerung. Dies sind rund 2,15 Millionen Menschen. BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser erklärt: „Angesichts der Folgen des demografischen Wandels für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie des Fachkräftemangels ist dieser anhaltend hohe Wert nicht zuletzt auch unter Gerechtigkeitsaspekten völlig inakzeptabel.“ Nun gilt es, das Potential dieser Menschen nutzbar zu machen, indem verstärkt Möglichkeiten zur sozialen und beruflichen Integration ungelernter junger Erwachsener ergriffen werden. „Ich begrüße die Bereitschaft der Betriebe, sich dieser Thematik in Zukunft verstärkt anzunehmen. Nun kommt es aber entscheidend darauf an, die Berufswünsche der jungen Erwachsenen und den Qualifikationsbedarf der Betriebe möglichst weitgehend in Einklang zu bringen.“

Unter den Betrieben, die sich dieser Aufgabe stellen wollen, sind besonders viele mit mehr als 200 Mitarbeitern. Etwa 40% dieser Unternehmen setzen diese Maßnahmen strategisch ein, um Rekrutierungsproblemen entgegenzuwirken. Bei Betrieben mit weniger als 20 Beschäftigten beträgt dieser Anteil gerade mal 18%.

Auch mit Blick auf die Wirtschaftssektoren gibt es deutliche Diskrepanzen bei der Bereitschaft der Unternehmen. Im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe erklärt sich ein Drittel der Betriebe zur Nachqualifizierung junger Erwachsener bereit; in der Öffentlichen Verwaltung, im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Erziehungs- und Unterrichtswesen (Branchen mit vielen akademisch qualifizierten Fachkräften) beträgt der Anteil dagegen nur etwa 13%.

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