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11. Juli 2008

Berufliche Weiterbildung seigert sich seit 2000 in der EU kontinuierlich

Die Europäische Kommission stellte heute die neuesten Daten über die Fortschritte der Mitgliedstaaten im Hinblick auf die Bildungsziele vor, die sie sich im Rahmen der Lissabon-Strategie für 2010 selbst gesetzt haben. Dieser Jahresbericht über Indikatoren und Benchmarks prüft, was die einzelnen Mitgliedstaaten in Schlüsselbereichen wie Sekundarschulabschluss, Schulabbruch, Leseschwäche, Abschlüsse in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik sowie Erwachsenenbeteiligung an lebensbegleitenden Bildungsmaßnahmen erreicht haben. Die wichtigste Botschaft des Berichts von 2008 ist, dass in allen fünf Bereichen Fortschritte gemacht werden, außer bei der Leseschwäche. Allerdings stellen sich die Fortschritte trotz der Verbesserungen in der allgemeinen und beruflichen Bildung in den EU-Mitgliedstaaten seit 2000 in fast allen Bereichen nicht schnell genug ein, um die Ziele für 2010 erreichen zu können.

Bei der Vorstellung des Berichts sagte der für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend zuständige EU-Kommissar Ján Figel’: "Fast ein Drittel der Arbeitnehmer in Europa hat nur einen Hauptschulabschluss und etwa jeder vierte 15-jährige hat Schwächen im Lesen. Auf unserem Weg als wissensbasierte Gesellschaft in einer hart umkämpften globalisierten Welt werden es diese Millionen von Europäern immer schwerer haben, sich zu entfalten oder überhaupt eine Arbeit zu finden. Ich begrüße es daher, dass die Mitgliedstaaten die – in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht – zentrale Rolle der allgemeinen und beruflichen Bildung für die Zukunft unserer Gesellschaften anerkannt haben. Sie haben langfristige Reformprozesse eingeleitet, und die Fortschritte sind zwar langsam, gehen aber meist in die richtige Richtung. Es bleibt noch viel zu tun, und die Kommission ist weiterhin gerne bereit, die Zusammenarbeit in diesem Bereich zu unterstützen."

Grundlage des Berichts 2008 ist ein kohärenter Rahmen von 16 zentralen Indikatoren und fünf Benchmarks für das Bildungswesen, der 2007 vom Rat "Bildung" angenommen wurde. Die Ergebnisse sollen strategische Vorgaben für das Arbeitsprogramm "Allgemeine und berufliche Bildung 2010" liefern, mit dem die Mitgliedstaaten auf die gemeinsamen Ziele hinarbeiten, die sie sich im Rahmen der Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung für ihre Bildungs- und Berufsbildungssysteme gesetzt haben.

Wichtigste Schlussfolgerungen des Berichts

Die allgemeine und berufliche Bildung hat sich in den Mitgliedstaaten seit 2000 langsam aber stetig verbessert. Erfreulich ist, dass die Europäische Union in diesem Bereich zur Weltspitze zählt.

Während bei vier der fünf Benchmarks Fortschritte erzielt werden konnten, haben sich die Ergebnisse im Leistungsvergleich für Leseschwäche in den letzten Jahren verschlechtert.

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