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9. Oktober 2012

Berufliche Weiterbildung wird immer wichtiger

Anlässlich des 4. Deutschen Weiterbildungstages am 21. September 2012 erklärte Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB): „Die Bedeutung der beruflichen Fortbildung wird weiter zunehmen.“ Er erwarte, dass sich die nächsten zehn Jahre zu einer „Dekade der beruflichen Weiterbildung“ entwickeln werden. Die Gründe dafür sind der demografische Wandel, der drohende Fachkräftemangel sowie die Verlängerung der Lebensarbeitszeit.

Die Bildungsexpansion, die man schon seit mehreren Jahren innerhalb der jungen Generation feststellen kann, sollte nicht an der beruflichen Bildung vorbeilaufen. Esser betont daher: „Die duale Berufsausbildung und die Aufstiegsfortbildung müssen in Zukunft viel stärker als ein integriertes Modell und als gleichwertiger Karriereweg zu Abitur und Studium beworben werden.“ Zusätzlich sollte die Verzahnung zwischen Hochschulbildung und beruflicher Weiterbildung stärker vorangetrieben werden. „Mit der gemeinsamen Zuordnung der Meister- und Bachelor-Abschlüsse auf der Niveaustufe 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens haben insbesondere die beruflichen Fortbildungsabschlüsse einen großen Attraktivitätsschub erhalten“, so Esser. Gleichermaßen wird damit die hohe Güte der beruflichen Weiterbildung und der Fortbildungsabschlüsse in Deutschland signalisiert.

Zudem würdigte Esser die Bedeutung der beruflichen Fortbildung für den Standort Deutschland als Instrument, mit dem Menschen mehr Perspektiven und Chancen erhielten. „Mit Hilfe der beruflichen Weiterbildung halten sich viele Fachkräfte à jour. Sie sichern ihre Beschäftigungsfähigkeit und schaffen durch eine Höherqualifizierung die Voraussetzungen für einen beruflichen Aufstieg. Dadurch tragen sie entscheidend mit dazu bei, die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu erhalten.“

Jedoch handelt es sich bei einem Großteil der Weiterbildungen derzeit um Anpassungsweiterbildungen. Diese sind hauptsächlich darauf fokussiert, im Beruf „up to date“ zu bleiben. Esser erläutert: „Hier ist ein Umdenken erforderlich. Notwendig sind längerfristige und abschlussbezogene Weiterbildungen – vor allem auch bei denen, die über keinen Berufsabschluss verfügen.“

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