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27. April 2011

BIBB stellt neue Studie zur Berufswahl junger Menschen vor

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) legt eine neue Studie zum Thema Berufswahl und -orientierung junger Menschen vor: Dahingehend favorisieren die befragten  Auszubildenden praktische Erfahrungen in Form von Betriebspraktika (75%) sowie die Informationssuche über das Internet (64%) und Betriebsbesichtigungen (48%). Rund 40% der jungen Frauen nahmen zur Berufsorientierung außerdem am Girls‘ Day teil, der dieses Jahr am 14. April stattfand.

Bei der Umfrage wurde deutlich, dass junge Frauen eher und genauer als junge Männer wissen, wohin sie ihr späteres Berufsleben führen soll. Außerdem treffen sie ihre Berufsentscheidung häufiger infolge von Praktika. Bei den Männern fällt relativ häufig der Zufall die Entscheidung, welcher Beruf tatsächlich angestrebt werden soll.

Die Eigenschaften des Traumberufs sind aber für beide Geschlechter gleichermaßen eindeutig: der Job sollte „zu einem passen“. Außerdem ist es für junge Menschen entscheidend, überhaupt einen Beruf bzw. einen Ausbildungsplatz zu finden und im Nachhinein auch einen sicheren Arbeitsplatz zu haben. „Anderen Menschen helfen zu können“ ist ebenso ein Aspekt, der beide Geschlechter gleich stark anspricht und den Beruf attraktiv macht.

Bei der Vergütung haben wiederum sowohl Männer als auch Frauen ähnliche Vorstellungen: Während eine hohe Ausbildungsvergütung als nicht besonders wichtig erachtet werden, stellen Männer (40%) und Frauen (33%) große Ansprüche an den späteren Verdienst.

Immer noch sind die Eltern die wichtigste Beratungsstelle für junge Menschen. Knapp 60% der Befragten geben Mutter oder Vater als einen entscheidenden Einflussfaktor bei der Berufswahl an. Das wurde von den meisten Jungendlichen aber positiv bewertet im Sinne von Unterstützung und „Rückendeckung“ durch die Eltern, weniger als „Druck“. Als weitere Vertrauenspersonen hinsichtlich der Berufsorientierung wurden Freunde und Freundinnen (32%) und LehrerInnen (30%) genannt. Bei Freunden und Freundinnen hören Jugendliche eher auf den Rat ihrer gleichgeschlechtlichen Freunde.

Die Umfrage wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Berufsorientierung junger Frauen im Wandel“ des Kompetenzzentrums „Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.“ der FH Bielefeld und des BIBB im Jahr 2010 mit 430 befragten Auszubildenden durchgeführt.

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