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6. Mai 2011

Chefinnen in Teilzeit werden von den Deutschen akzeptiert

Viele Unternehmen fürchten, dass weiblichen Führungskräften, die in Teilzeit arbeiten, Autoritätsverluste drohen. Die Unternehmensberatung Rochus Mummert kann diesen Befürchtungen eine neue repräsentative Umfrage entgegenhalten: So können es sich rund 75% der Deutschen vorstellen, auch unter einer teilzeitbeschäftigten Chefin zu arbeiten. Ihnen ist es egal, ob sie von einem Mann oder einer Frau geführt werden und trauen Frauen das fachliche und persönliche Wissen, eine Führungsposition auszuüben, sehr wohl zu. Dieser Ausblick würde es Frauen ermöglichen, nicht nur Beruf und Familie, sondern auch Karriere und Familie miteinander zu vereinbaren.
Dennoch sieht die Realität für Frauen im mittleren Management anders aus: Nicht einmal 25% aller Führungspositionen sind hier von Frauen besetzt.

Bernhard Walter, Senior-Berater bei Rochus-Mummert, empfiehlt Unternehmen, die für qualifizierte Frauen als Arbeitgeber attraktiv sein zu wollen, sich zu beeilen eine Führungskultur und die Führungsprozesse auf Teilzeitmodelle auszurichten. Hierbei meine er nicht die Erfüllung von Frauenquoten, sondern das Eigeninteresse der Organisationen sich beim Kampf um die besten Mitarbeiter auch alle Mitarbeiter im Blick zu haben. Ein Betriebskindergarten alleine reiche dabei nicht aus: Karriereperspektiven müssen klar aufgezeigt werden.
Da das mittlere Management eben häufig nicht ausreichend mit Frauen besetzt ist, sind auch Frauenquoten - egal wie sinnvoll diese sein mögen - schwer umsetzbar, so Walter.

Abgesehen vom demographischen Wandel belastet die Unternehmen zunehmend auch die nachlassende Loyalität der Mitarbeiter. In 2011 plant jeder dritte Arbeitnehmer, den Arbeitgeber zu wechseln. „Bis heute wird der Führungskräftemangel in der Regel als rein quantitatives Problem diskutiert. Die nachlassende Bindungswirkung von Institutionen, wie sie etwa schon in der Politik (mehr Wechselwähler) oder bei Sport- und sonstigen Vereinen (weniger Ehrenamtliche) zu beobachten ist, wird Unternehmen aber dazu zwingen, künftig stärker an ihrer Attraktivität als Arbeitgeber zu arbeiten“, sagt Walter.

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