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22. Oktober 2009

Das Erwerbspotential in Ostdeutschland wird bis 2025 um zwei Millionen Personen sinken

Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wird das Erwerbspotential in Ostdeutschland bis 2025 aus demographischen Gründen um zwei Millionen Personen schrumpfen. Die Zahl der Erwerbstätigen wird laut IAB lediglich um 200.000 Personen sinken.

Dieses Ungleichgewicht erklären die Forscher damit, dass der Hauptteil des abnehmenden Erwerbspotentials die Zahl der Arbeitslosen im Osten verringern wird. 2025 gehen die Autoren der Studie von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit und der Stillen Reserve in Ostdeutschland von 75% aus. Mit der Stillen Reserve sind in der Arbeitsmarktforschung zumeist Personen gemeint, die nicht arbeiten, keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben und sich deshalb nicht arbeitslos melden (z.B. Hausfrauen, Schulabbrecher). Diese gehören zwar zum Erwerbspotential eines Landes sind aber nicht Teil der Erwerbstätigen und auch nicht durch die Agentur für Arbeit erfasst.

Der im Modell berechnete Rückgang der Erwerbstätigen um lediglich 200.000 Personen, bei gleichzeitigem starkem Rückgang des Erwerbspotentials, kann nur gelingen, wenn der Bedarf an qualifizierten Erwerbstätigen gedeckt werden kann. Um dies zu gewährleisten nennt das IAB vor allem zwei Bedingungen, entsprechende Bildung- und Zuwanderungspolitik im Osten.

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