Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.

News

20. Februar 2012

Drei Prozent wechseln jedes Jahr ihren Beruf

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung fand nun heraus, dass rund drei Prozent aller Beschäftigten pro Jahr ihr Berufsfeld wechseln. Der Wechsel erfolgt fast ausgewogen entweder freiwillig (54%) oder unfreiwillig (46%). Die freiwilligen Wechsler sind die Personen, die selber gekündigt haben, eine Versetzung wünschten oder befördert wurden (z.B. in eine leitende Position). Kündigungen durch den Arbeitgeber, der Auslauf eines befristeten Vertrags und die ungewollte Versetzung in eine andere Position führen derweil zu einer unfreiwilligen Änderung des Berufsfelds.

Lohnentwicklungsanalysen aus Deutschland von 1994 bis 2008 zeigen, dass einem Berufswechsel - sei er freiwillig oder unfreiwillig - meist Ausfälle im Lohnwachstum vorangehen. Im Anschluss an den Wechsel steigt das Gehalt meist wieder, jedoch gestaltet sich die Lohnentwicklung schwächer als bei Personen, die ihrem Berufsfeld treu geblieben sind.

In Großbritannien gibt es im Vergleich zu Deutschland dreimal so viele Berufswechsler. Der Hauptgrund hierfür liegt wohl darin, dass es in Großbritannien kein mit Deutschland gleichzusetzendes duales Ausbildungssystem gibt. Während in Deutschland sehr viel Wert auf die abgeschlossene Berufsausbildung gelegt wird, zählt in Großbritannien eher die Erfahrung auf dem Arbeitsmarkt und Wechsel des Berufs werden somit prinzipiell eher erleichtert.

 Home | Artikel | Termine | Mediadaten

HR-Studie Comic

HR-Studie ComicJeder Woche eine neue Studie, jede Woche ein neues Ergebnis, wie kann das sein? Ein Thema für den Personaler Comic! [Mehr]

Januar
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 30 31 1 2 3 4 5
2 6 7 8 9 10 11 12
3 13 14 15 16 17 18 19
4 20 21 22 23 24 25 26
5 27 28 29 30 31 1 2

Keine Termine gefunden

Registrieren und Diskutieren
Diskutieren Sie in unseren Forum über aktuelle Trends und Entwicklungen im Personalwesen. Was finden Sie erwähnenswert? Registrieren Sie sich und diskutieren mit.