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14. Januar 2010

Effiziente Personalrekrutierung als Mittel in der Krise

Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat die Personalrekrutierung in deutschen Firmen einen hohen Stellenwert. 34 Prozent der Top 1.000-Unternehmen gehen von einem Anstieg der Mitarbeiterzahlen in 2010 aus. Allerdings glauben sie, dass sich die Besetzung der freien Stellen in rund 37 Prozent der Fälle aufgrund des nach wie vor aktuellen Fachkräftemangels schwierig gestalten wird, und dass für vier Prozent der ausgeschriebenen Positionen gar keine geeigneten Kandidaten gefunden werden. Dies sind Ergebnisse der neuen Arbeitgeberbefragung „Recruiting Trends 2010“, die durch das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main und das Online-Karriereportal Monster unter den 1.000 größten deutschen Unternehmen sowie 300 weiteren Firmen aus den Bereichen Automotive, Finanzdienstleistung und IT durchgeführt wurde.

Die aktuelle Studie „Recruiting Trends 2010“ wurde am 9. Dezember im Rahmen eines Symposiums für Personalverantwortliche in Frankfurt am Main vorgestellt. Die Personalmanager konnten sich im Rahmen der halbtägigen Veranstaltung über Trends und aktuelle Entwicklungen im Personalmanagement informieren.

„Die Tatsache, dass trotz Krise mehr als ein Drittel der deutschen Großunternehmen im kommenden Jahr ihre Belegschaft aufstocken will, kann als positives Zeichen dafür betrachtet werden, dass sich die Wirtschaftslage erholt“, sagt Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Deutsche Unternehmen brauchen daher die passende technologische Unterstützung, um die besten Mitarbeiter schnell und effizient zu finden. Denn nur Unternehmen, die mit qualifizierten Fachkräften der wirtschaftlichen Erholung entgegen schauen, können sich Marktvorteile sichern.“

Personalrekrutierung in wirtschaftlichen Krisenzeiten stellt Unternehmen vor eine doppelte Herausforderung: Einerseits gilt es, die Rekrutierungsprozesse so kosteneffizient wie möglich zu gestalten, andererseits so schnell wie möglich genau die passenden Mitarbeiter zu finden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Deshalb nimmt die Bedeutung des Internets in der Personalrekrutierung deutscher Großunternehmen immer weiter zu. So werden zum ersten Mal neun von zehn Vakanzen auf der eigenen Unternehmenswebseite ausgeschrieben und weiterhin sechs von zehn freie Stellen in Online-Stellenbörsen geschaltet. Eine klare Entwicklung, die mit einem Rückgang der Printanzeigen einhergeht: Weniger als ein Fünftel aller Vakanzen werden mittlerweile in Printmedien inseriert. 72 Prozent der tatsächlichen Neueinstellungen kommen über Internet-Kanäle zustande (im Vorjahr waren es noch 68 Prozent).

Ebenso erreichen zwei Drittel aller Bewerbungen die Großunternehmen heute auf elektronischem Weg. Dies geht einher mit der Präferenz der befragten Firmen, von denen knapp die Hälfte Bewerbungen über das Bewerbungsformular auf der eigenen Unternehmenswebseite wünscht. Lediglich noch sieben Prozent der Top 1.000-Unternehmen möchten von ihren Bewerbern eine papierbasierte Bewerbungsmappe per Post erhalten – das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Studienreihe.

„Die Ergebnisse der Studie zeigen eindeutig, dass das Internet die Rekrutierungsprozesse mittlerweile stark dominiert“, schlussfolgert Prof. Dr. Tim Weitzel vom Lehrstuhl für Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen der Universität Bamberg. „Von der Stellenausschreibung über die Bewerbung bis zum Bewerbermanagement bringt E-Recruiting erhebliche Vorteile. Unternehmen können durch eine durchgängige IT-Unterstützung ihren Rekrutierungsprozess effektiver und effizienter gestalten und dadurch wertvolle Kosten und Zeit einsparen.“

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