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5. Januar 2012

Entwicklung der Arbeitszeiten nach der Krise

Die zeitweilige Reduktion der Arbeitszeit, die sich insgesamt aus der Rezession in den Jahren 2008 und 2009 ergeben hatte, konnte nach Untersuchungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mittlerweile zu guten Teilen wieder aufgeholt werden. So haben sich die Guthaben der Arbeitszeitkonten, die beispielsweise im vierten Quartal 2008 geschrumpft sind, bis zum ersten Quartal 2010 zu mehr als 50% erholt. Durchschnittlich sind während dieses Zeitraums zwölf Stunden Zeitguthaben je Arbeitnehmer abgebaut worden. Seit dem zweiten Quartal 2010 steigt das Guthaben auf den Arbeitszeitkonten wieder. Knapp sieben Stunden konnten im Schnitt pro Arbeitnehmer bis Ende des dritten Quartals 2010 zusätzlich angehäuft werden.

Auch die bezahlten Überstunden sind schon längst wieder auf dem Vorkrisenlevel angekommen. Im dritten Quartal 2010 wurden durchschnittlich 0,94 bezahlte Überstunden je Woche geleistet. Nach Erfahrungswerten des IAB kommt noch einmal dieselbe Menge an unbezahlten Überstunden hinzu.

Auch die während der Krise eingesetzte Kurzarbeit war im dritten Quartal 2010 nicht mehr sonderlich relevant. Pro Monat sank die Zahl der Kurzarbeiter hier auf rund 80.000 Personen. Im dritten Quartal des Vorjahres betrug dieser Wert noch 265.000.

Die Experten des IAB erklären: „Die in der Wirtschaftskrise aufgelösten Arbeitszeitreserven sind inzwischen großenteils wieder aufgebaut, und wegen der guten Konjunktur stieg die Beschäftigtenzahl kräftig.“ So stieg beispielsweise die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 1,7% verglichen mit dem Vorjahr. Auch die ersten beiden Quartal des Jahres 2011 konnten noch gut von diesem Aufschwung profitieren. Auch die Teilzeitbeschäftigung nahm zu - wenn auch nur um 0,4%. Die Vollzeitbeschäftigung hänge stärker als die Teilzeitbeschäftigung von der Konjunktur ab, erklärten die IAB-Forscher.

Im dritten Quartal 2011 betrug die durchschnittliche Wochenstundenzahl 38,17. Nach Einberechnung aller relevanter Faktoren, wie beispielsweise krankheitsbedingte Arbeitsausfälle und Überstunden, stieg die Zahl der geleisteten Gesamtarbeitsstunden für das dritte Quartal 2011 verglichen mit dem Vorjahresquartal um 0,2% auf 358,3 Arbeitsstunden je Arbeitnehmer an. Außerdem stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 1,2%; das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen um 1,4%.

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