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19. Oktober 2009

FDP-Forderungen kosten 28.000 Betriebsratsstellen

Die Hans-Böckler Stiftung stellt nach einer Untersuchung der FDP-Forderung, dass Betriebe unter 20 Mitarbeitern keinen Betriebsrat haben sollen, fest, mit dieser Maßnahme würden 28.000 Betriebsratsgremien abgeschafft werden. 300.000 Mitarbeiter in Kleinbetrieben wären dann ohne Betriebsrat.

Eine weitere Forderung der FDP, die Freistellung von Betriebsräten in Betrieben mit 200 bis 500 Mitarbeitern aufzuheben, würde weitere 8100 voll- oder teilfreigestellte Betriebsräte wegfallen lassen. Mitarbeitermitbestimmung in erheblichen Ausmaß würde durch diese Forderungen gekürzt. Dr. Martin Behrens, Mitarbeiter im Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) warnt, dadurch wäre der professionelle Umgang zwischen Management und Arbeitnehmernvertretern eingeschränkt.

"Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben mittlerweile den Nachweis erbracht, dass sich die Existenz eines Betriebsratsgremiums vorteilhaft oder zumindest neutral auf den wirtschaftlichen Erfolg von Betrieben der privaten Wirtschaft auswirkt", sagt Wissenschaftler Behrens. "Es nützt also ganz offenbar nicht nur den Beschäftigten, wenn in einem Betrieb ein Betriebsrat existiert. Und gerade in diesen Monaten beobachten wir viele Beispiele dafür, wie Betriebsräte dazu beitragen, die Krise zu bewältigen, ohne die Interessen der Arbeitnehmer aus den Augen zu verlieren."

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