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4. August 2011

IAB-Studie zur Kurzarbeit

Höchstens vier Monate lang waren zwei Drittel der Kurzarbeiter von der Maßnahme betroffen. Lediglich jeder sechste befand sich länger als sechs Monate, nur jeder 25. länger als 12 Monate in Kurzarbeit. Dies belegt eine neue Studie des Instituts für Arbeit (IAB), die sich auf Daten der Stadt Nürnberg stützt.

Bisher waren lediglich die Gesamtzahlen der Anmeldungen von Kurzarbeit, die tatsächlich in Kurzarbeit geratenen Arbeitnehmer sowie die Zahl der Firmen, die Kurzarbeit einsetzten, bekannt und für die Forscher auswertbar. Nun widmeten sich die IAB-Forscher erstmals den Details der Kurzarbeit. Hierfür erfolgte eine genaue Analyse der Abrechnungslisten der Stadt Nürnberg für den Zeitraum von Juni 2008 bis Juni 2010. Das Ergebnis: Durchschnittlich verbrachte jeder betroffene Beschäftigte fünf Monate in Kurzarbeit und erlitt weniger als 50 Ausfallstunden. Die Besorgnis, dass Kurzarbeit in großem Maße nicht mehr benötigte Arbeitnehmer dauerhaft abschieben soll, kann das IAB gemäß der Studie somit nicht bekräftigen. Kurzarbeit sei auch für die Unternehmen, die davon Gebrauch machen, nicht kostenlos, merken die Arbeitsmarktforscher an. Vielmehr sollen damit Arbeitnehmer mit wertvollem betriebsspezifischen Wissen trotz vorübergehendem Arbeitsausfall gebunden werden.

Andererseits wurden laut Aussage der Forscher im Jahr 2010 die Last der Kurzarbeit von den Firmen auf immer weniger Schultern verteilt: So wurden einige Beschäftigte in Kurzarbeit belassen, damit die Unternehmen bei Bedarf die Kurzarbeit wieder problemlos ausweiten hätten können.

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