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4. Oktober 2007

Individuelles Langzeitkonto für Bayer-Mitarbeiter

Die Beschäftigten der Bayer AG, ihrer Teilkonzerne und Servicegesellschaften in Deutschland können ab dem kommenden Jahr auf freiwilliger Basis persönliche Langzeitkonten nutzen, auf denen sie Geld und/oder Zeit einbringen und damit ein Wertguthaben ansparen. „Vor dem Hintergrund eines langfristig steigenden Renteneintrittsalters und einem gleichzeitig wachsenden Qualifizierungsbedarf bieten wir unseren Beschäftigten mit dem neuen Instrument des Langzeitkontos künftig die Möglichkeit, ihre individuelle Lebensarbeitszeit flexibel zu gestalten“, kommentiert Dr. Richard Pott, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Bayer AG, die jetzt mit den Arbeitnehmervertretern abgeschlossene Gesamtbetriebsvereinbarung. Das Langzeitkonto steht zunächst rund 19.000 Beschäftigten in den inländischen Konzernführungsgesellschaften offen. Die Einführung in den deutschen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften ist ebenfalls vorgesehen.

„Die Vielseitigkeit des Langzeitkontos kann unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern künftig dabei helfen, die Veränderungen in der Arbeitswelt mit ihrer individuellen Lebensplanung in Einklang zu bringen“, erklärt Thomas de Win, Vorsitzender des Bayer-Gesamtbetriebsrats. Das angesparte Vermögen des Langzeitkontos kann variabel eingesetzt werden: Eine Möglichkeit ist die bezahlte Freistellung vor Antritt der Altersrente. Auf diese Weise können Mitarbeiter insbesondere die Einkommensverluste bei einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben vermindern. Eine zweite Option sind längere Qualifizierungsmaßnahmen während des Berufslebens. Sollte das Guthaben aus dem Langzeitkonto nicht bis zum Renteneintritt abgerufen werden, so gehen die Ansprüche als zusätzlicher Versorgungsbaustein in die betriebliche Altersversorgung ein. Die Langzeitkonten werden auf Euro-Basis geführt und pro Jahr mit mindestens 2,75 % zuzüglich einer jährlich zu ermittelnden Überschussbeteiligung verzinst. Die Sicherung der Wertguthaben obliegt der Bayer Pension Trust e.V., Leverkusen.

Tarifmitarbeiter können pro Jahr bis zu 10 Prozent ihres Tarifentgelts (Leitende bis zu 30 Prozent ihres Funktionseinkommens) sowie variable oder individuelle Einmalzahlungen in ihr Langzeitkonto einbringen. Auch Rest-Urlaub und Ansprüche aus Altersfreizeit sowie im Tarifbereich geleistete Mehrarbeit können dem Konto gut geschrieben werden. Generell können zu Beginn eines neuen Jahres keine Urlaubstage auf das Konto eingebracht werden.

Mitarbeiter, die in vollkontinuierlicher Wechselschicht beschäftigt sind, erhalten eine besondere Förderung. Bayer wird einen einmaligen Betrag von je 1.000 Euro auf jedes persönliche Langzeitkonto überweisen. Zusätzlich werden die bis 2010 individuell geleisteten Beiträge dieser Mitarbeitergruppe bis zu einer Obergrenze von 1.500 Euro vom Unternehmen in gleicher Höhe bezuschusst.

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