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13. August 2008

Kaum Chancen für Langzeiturlaub

Kaum ist der Urlaub vorbei, stecken die meisten Angestellten ganz schnell wieder mitten drin im Arbeitsstress. Und auf die Frage der Kollegen, wie denn der Urlaub gewesen sei, hört man oft nur zwei Worte: zu kurz. Eine mehrmonatige Auszeit – das so genannte „Sabbatical“ – erscheint deshalb für viele Menschen verlockend; dies hat eine aktuelle Umfrage des Karriereportals Monster nun gezeigt. Doch oft lässt sich dieser Wunsch nicht problemlos umsetzen: 34 Prozent der Befragten sagten, dass sie zwar gerne eine längere Auszeit nehmen würden, ihr Arbeitgeber dies aber nicht unterstützt. Ein weiteres Hindernis für Viele ist das Thema Gehalt: 41 Prozent gaben an, sich den Lohnausfall während eines Sabbaticals nicht leisten zu können. Dagegen haben zwölf Prozent alle Unwägbarkeiten beseitigt und planen bereits ihre Auszeit, während 13 Prozent der Befragten mit ihrer normalen Anzahl an Urlaubstagen vollkommen zufrieden sind. Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick:

Unbezahlter Langzeiturlaub: Würden Sie gerne mal ein „Sabbatical“ machen?

Ja, das wäre toll. Aber mein Arbeitgeber
verweigert uns dies.

 

34% (247)

Ja, ich plane schon meine Auszeit.

 

12% (84)

Nein, ich kann mir den Lohnausfall nicht leisten.

 

41% (301)

Nein, mein normaler Urlaub reicht mir

 

13% (95)

Auch in den Nachbarländern Österreich und Schweiz herrscht breites Interesse für eine längere Auszeit vom Job. Doch auch hier gelten dieselben Vorbehalte: über die Hälfte der befragten Österreicher kann sich den Lohnausfall nicht leisten, in der Schweiz möchten 35 Prozent nicht auf ihr Gehalt verzichten.

„Das Sabbatical wird für viele Angestellte vor allem auch in Führungspositionen zunehmend interessant, und immer mehr Unternehmen stellen sich darauf ein“, sagt Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Nicht immer muss eine längere Auszeit auch einen Lohnausfall bedeuten. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, dies über ein Arbeitszeitkonto oder eine flexible Gehaltslösung zu regeln. Am Ende profitieren schließlich beide Seiten, denn ein erholter Mitarbeiter, der während seiner Auszeit seine Position und sein Unternehmen reflektiert, kann – etwa durch neue Ansätze und Sichtweisen – auch für den Arbeitgeber wertvoll sein.“

727 deutsche, 122 österreichische und 91 schweizerische Arbeitnehmer haben zwischen dem 7. und dem 20. Juli 2008 an der Umfrage teilgenommen. Das Karriereportal Monster führt in regelmäßigen Abständen Befragungen auf lokalen und globalen Webseiten des Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Diese Befragungen sind nicht repräsentativ sondern spiegeln die Meinung der Nutzer von Monster und jobpilot wider. Die aktuelle Umfrage erhebt Daten zu der Frage: „Haben Sie schon einmal von „Vitamin B“ profitiert?“.

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