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17. August 2011

Monster Employment Index Juli 2011

Der monatlich erhobene Monster Employment Index hat ein neues Jahreshoch erreicht. Mit 166 Punkten für den Monat Juli 2011 steigt die Personalnachfrage auf deutschen Online-Stellenbörsen und unternehmenseigenen Karriere-Webseiten somit im Vergleich zum Vorjahreswert um 36%. Verglichen mit anderen europäischen Ländern behält Deutschland mit diesem Wert die Führung.

Während der Bereich Transport und Logistik ein Plus von 8% im Vergleich zum Vormonat vermerken konnte, musste der Sektor Management und Beratung einen Rückgang von 8% hinnehmen. Hinsichtlich der Berufsgruppen notierten Fachkräfte für Landwirtschaft, leitende Verwaltungsbedienstete und Führungskräfte der Privatwirtschaft ein Minus von jeweils 4%. Rheinland-Pfalz belegt den ersten Platz im Bundesländervergleich mit einem Monatszuwachs von 9%.

Mit Blick auf die Jahresentwicklung verzeichnen die Bereiche Transport und Logistik sowie Verwaltung und Organisation den höchsten Zuwachs mit 78% bzw. 60%. Ebenfalls stark zugelegt hat der Sektor Kreditinstitute und Versicherung (+49%). Verglichen mit den übrigen Bundesländern übernimmt Baden-Württemberg in der Jahresentwicklung die Spitze (+59%).

Trotz eines leichten Rückgangs der Wachstumsrate der Online-Personalnachfrage im Vergleich zum Vorjahr, entwickeln sich die Gegebenheiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt weiterhin positiv. Insbesondere die Industriebereiche wie Transport und Logistik und Verwaltung und Organisation tragen zu dieser Verbesserung enorm bei. CEO von Monster Europa, Andrea Bertone, betont: „[...] Deutschland [verzeichnet] das höchste Wachstum in der Personalnachfrage in ganz Europa. Die regionale Betrachtung zeigt, dass Baden-Württemberg im Juli sogar die höchsten Wachstumszahlen seit 2005 verzeichnet.“

Dass die Industriebereiche besonders stark sind, wird auch dadurch belegt, dass 19 von 20 berücksichtigten Industriebereiche im Juli verglichen mit den Vorjahreswerten einen positiven Zuwachs verzeichnen konnten. Transport und Logistik (+78%) verbucht im Juli 2011 sogar zum dritten Mal die höchste Personalnachfrage überhaupt, trotz eines leichten Rückgangs der Wachstumsrate verglichen mit den Monaten Januar bis Mai 2011. Der Bereich Produktion wächst um 59% und verzeichnet den größten Zuwachs der Personalnachfrage.

Auf einem aufsteigenden Ast befindet sich außerdem der Bereich Banken und Versicherungen (+49%) mit der fünfthöchsten Personalnachfrage überhaupt. Das Wachstum in diesem Bereich startete 2009 und bricht seither nicht mehr ab.
Lediglich Management und Beratung musste einen Rückgang der Nachfrage von einem Prozent hinnehmen.

Alle Berufsgruppen erleben dagegen eine durchweg positive Entwicklung. Den stärksten Jahreszuwachs können die Bürokräfte und kaufmännischen Angestellten verbuchen (+60%). Grund hierfür ist die gestiegene Nachfrage im Bereich Verwaltung und Organisation. Die handwerklichen und verwandten Berufe belegen mit einem Plus von 56% den zweiten Platz. Die Fachkräfte für Landwirtschaft und Fischerei erlebten den geringsten Zuwachs innerhalb der Berufsgruppen mit 6%.

Durchweg positiv sind außerdem die Entwicklungen der Bundesländer. Neben dem Spitzenreiter Baden-Württemberg (+59%) nehmen auch Bundesländer wie Berlin (+29%) am Trend teil und nähern sich dem Bundesländerdurchschnitt. Hamburg verzeichnet den geringsten Zuwachs in Höhe von 5%.

Bezogen auf ganz Europa konnte der Monster Employment Index Europa ein Jahreswachstum von 21% verzeichnen - im Juni waren es allerdings noch 23%. Bereiche in der industriellen Produktion sind dabei die Leistungsträger seit nunmehr sechs Monaten.

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