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4. September 2008

Nur wenige Unternehmen schauen sich nach Bewerbern im

Am internationalen Arbeitsmarkt gibt es weniger Austausch von Arbeitskräften als gemeinhin angenommen. Das belegt der aktuelle Workplace Survey, der über Trends auf dem Arbeitsmarkt für das Finanz- und Rechnungswesen informiert. Robert Half, das weltweit führende Personaldienstleistungsunternehmen für Berufe in diesem Bereich, befragte über 6.000 Personal- und Finanzmanager in 17 Ländern zum Thema internationales Recruiting.

Die Studienergebnisse zeigen die Zurückhaltung der Unternehmen, wenn es darum geht, auf dem internationalen Arbeitsmarkt nach qualifizierten Mitarbeitern Ausschau zu halten. Die meisten der befragten deutschen Unternehmen (89 Prozent) rekrutieren ihr Personal auf dem heimischen Markt. Im internationalen Vergleich ist Deutschland dabei keine Ausnahme:

Weltweit gaben 74 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie aktiv keine Mitarbeiter aus dem Ausland suchen. Nur 11 Prozent der deutschen und 26 Prozent der Unternehmen weltweit bemühen sich gezielt um Kandidaten aus anderen Ländern. Zudem hat sich bei 84 Prozent der befragten deutschen und 80 Prozent der ausländischen Unternehmen die Abwanderung ihrer Angestellten ins Ausland im Vergleich zu den Jahren davor nicht verändert.

Wohl und Weh beim internationalen Recruiting

Zwar beklagen deutsche Unternehmen einen Fachkräftemangel auf dem heimischen Markt, gleichzeitig ist es für viele aber mit erheblichem Aufwand verbunden, neue talentierte Kräfte im Ausland zu suchen. Wenn ein deutsches Unternehmen doch weltweit aktiv wird, ist der Hauptgrund für 61 Prozent der Befragten die internationale Erfahrung der ausländischen Kandidaten. Bei der Suche nutzen dabei 43 Prozent der deutschen Unternehmen Online-Jobbörsen oder stellen die zu besetzenden Stellen auf ihre Webseite. Als wenig Erfolg versprechend wird die Kontaktaufnahme auf internationalen Messen empfunden, denn nur neun Prozent rekrutieren auf diesem Weg.

Unternehmen in Deutschland sehen das aktive Recruiting internationaler Kandidaten in mehrerer Hinsicht als Herausforderung: 36 Prozent der befragten Unternehmen kritisieren, dass Bewerber den lokalen Markt und die lokalen Besonderheiten zu wenig kennen. Unzureichende Sprachkenntnisse, langwierige bürokratische Prozesse und das fehlende berufliche Netzwerk werden ebenso als Hürde empfunden. Die Einschätzungen der deutschen Personaler unterscheiden sich hier aber kaum von den Erfahrungen ihrer internationalen Kollegen.

„Der Trend zur internationalen Rekrutierung hat sich in der Realität noch nicht durchgesetzt“, kommentiert Sven Hennige, Managing Director CentralEurope beim spezialisierten Personaldienstleister Robert Half, die Ergebnisse der Umfrage. „Die Globalisierung der Arbeitswelt findet derzeit hauptsächlich dort statt, wo internationale Erfahrung wichtig ist. Für Unternehmen, die international rekrutieren, ist eine professionelle Darstellung des Unternehmens unerlässlich. Wenn man die Besten der Besten auf dem weltweiten Markt auf sich aufmerksam machen will, ist es entscheidend, internationale Stellenanzeigen nicht nur korrekt zu übersetzen, sondern auch auf der Firmenwebseite entsprechend zu präsentieren und für jeden Interessenten zugänglich zu machen.“

Tipp für Bewerber im Ausland: Lokale Gegebenheiten kennen lernen

Als Hürde für internationales Recruiting wird immer wieder die mangelnde Kenntnis der lokalen Gegebenheiten von ausländischen Mitarbeitern genannt. Bewerber weltweit sollten sich daher besser auf ihr Zielland vorbereiten. Robert Half bietet Interessenten aus der Finanzbranche dafür die Webseite www.financejobsabroad.com. Dort können sie sich einen umfassenden Überblick über Bewerbungsmodalitäten, notwendige Dokumente, Sitten und Gebräuche und sogar klimatische Bedingungen in den Finanzmetropolen dieser Welt verschaffen und gelangen direkt auf die Robert Half Jobbörsen. Wer sich für einen konkreten Job interessiert, bekommt bei einem persönlichen Gespräch mit den Personalberatern vor Ort weitere wichtige Informationen, die den Einstieg erleichtern, wie einen Gehaltsspiegel oder Business Knigge.

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