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18. Februar 2010

Outplacement für den Mittelstand

Die Bonner Wirtschaftsakademie (BWA) startet das Programm "Outplacement für den Mittelstand". Damit reagiert sie auf die aktuelle Wirtschaftskrise, deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die besondere Situation kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU). Wirtschaftsexperten erwarten für 2010 eine neue Rekordmarke der Firmenpleiten. Betroffen sind besonders KMUs. Denn im Gegensatz zu Großunternehmen zeichnen sie sich verstärkt durch eine geringe
Eigenkapitaldecke sowie Schwierigkeiten bei der Liquidität und der Refinanzierung aus. Viele Beschäftigten in KMUs sind 2010 von Arbeitslosigkeit bedroht.

Outplacement ist schon lange keine Maßnahme mehr nur für Großunternehmen, die sich von Managern oder Führungspersonal trennen wollen. In den letzten Jahren nutzen auch immer mehr KMUs Outplacement. "Im Vergleich zu Großunternehmen sind sie dabei stärker daran interessiert, ihre Mitarbeiter in Trennungssituationen tatsächlich bei der Suche nach einer neuen Perspektive zu unterstützten. Diese gelebte soziale Verantwortung der KMUs für die Menschen im Unternehmen zeigt sich in der aktuellen Wirtschaftskrise besonders deutlich. Wir erhalten viel mehr Outplacement-Anfragen als gewöhnlich und verzeichnen insbesondere eine starke Nachfrage an unbefristeter Einzelberatung aber auch Gruppenberatung", sagt
BWA-Geschäftsführer Harald Müller.

Das BWA-Programm "Outplacement für den Mittelstand" ist angesichts der aktuellen Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrise als ein Instrument aktiver Arbeitsmarktpolitik zu betrachten. Dessen Ziel ist es, bei betriebsbedingtem Abbau von Arbeitsplätzen Arbeitslosigkeit zu verhindern und nicht erst nachträglich zu bekämpfen. Das Programm ist in vier Phasen unterteilt und dabei speziell auf die Situation der KMUs zugeschnitten: Am Anfang steht die Beratung der Sozialpartner weit vor Verhandlungsbeginn über Interessenausgleich und Sozialplan. Bei Scheitern folgt eine moderierende Begleitung bei den Verhandlungen über den Transfersozialplan und Beratung zum Thema Zuschüsse. Daran schließt sich die Arbeitnehmerberatung mit Orientierungsseminaren, Einzelberatung und dem Arbeitsmarkt-Service-Center an. Am Ende steht die Nachbetreuung der Arbeitnehmer, die bei Freisetzung noch keinen neuen Arbeitsplatz haben. Alternativ folgt bei größeren Gruppen auch die Weiterbetreuung in einer dann zu gründenden Transfergesellschaft.

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