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24. April 2013

Positives Image: Die duale Berufsausbildung

Gemäß einer Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aus dem Herbst 2012, die unter 1.200 Berufsbildungsfachleuten durchgeführt wurde, bewerten knapp 70% der Befragten das Image der dualen Berufsausbildung für überwiegend positiv. Weitere 23% schätzen es sogar als sehr positiv ein. BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser kommentiert die Umfrage: „Obwohl immer mehr junge Leute nach Beendigung der allgemeinbildenden Schulen an die Universitäten und Fachhochschulen drängen und Betriebe zunehmend Schwierigkeiten haben, die von ihnen angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen, genießt die duale Berufsausbildung in Deutschland einen guten Ruf.“

Dieses positive Signal sei jedoch kein Zeichen, die Hände in den Schoß zu legen. Die Attraktivität der dualen Berufsausbildung muss auch in Zukunft gesteigert werden, damit Jugendliche dafür gewonnen werden können.

Solche Maßnahmen können nach Einschätzung von Fachleuten in einem Ausbau der Berufsorientierung an den allgemeinbildenden Schulen bestehen. 86% von ihnen erwarten dadurch einen positiven Effekt auf das Image, das Jugendliche von der dualen Berufsausbildung haben. Auch eine Erhöhung des Praxisanteils in der Ausbildung könnte dies zur Folge haben. Die Verringerung der Zahl der Ausbildungsberufe sowie eine generelle Verkürzung der Ausbildungsdauer scheinen nach Meinung der Befragten nicht besonders zielführend zu sein.

Zur Imageförderung könnten des weiteren eine Angebotsausweitung bei den Zusatzqualifikationen (88%) sowie eine stärkere Professionalisierung von Ausbildern und Ausbilderinnen (84%) beitragen. Auch eine Anhebung der Ausbildungsvergütung, eine bessere Abstimmung der Lehrpläne von Berufsschulen und Betrieben sowie eine intensivere persönliche Begleitung der Auszubildenden – beispielsweise im Rahmen eines Mentorenprogramms – könnten nützlich sein, um das Image zu steigern.

Die Mehrheit der Befragten steht gezielten Kampagnen, die auf eine Verbesserung des Images der dualen Berufsausbildung abzielen, grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber: Über 50% finden, dass dadurch zum einen leistungsstarke Jugendliche für eine duale Berufsausbildung gewonnen werden können und zum anderen das Interesse für Ausbildungsberufe geweckt werden kann, welche ansonsten nicht in Betracht gezogen worden wären. Aber auch die Risiken solcher Kampagnen werden deutlich: Über 60% der befragten Experten und Expertinnen erkennen darin die Gefahr, dass bei den Jugendlichen durch derartige Kampagnen Erwartungen geweckt würden, die anschließend von den Betrieben nicht erfüllt werden können.

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