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24. Januar 2013

Dienstwagenstudie 2012/2013

Der Dienstwagen einer Fachkraft (nicht nur im Vertrieb) kostet im Schnitt über alle Branchen hinweg etwa 32.000 Euro. Dies belegt nun der „Company Car Report 2012/2013“ der Beratungsgesellschaft Towers Watson. Dienstwagen des mittleren Managements liegen bei rund 39.000 Euro, der oberen Führungsetage bei 50.000 Euro und des General Managements bei rund 68.000 Euro. Dabei sind Dienstwagen für Vertriebsmitarbeiter in der Regel etwas besser ausgestattet als die der übrigen Mitarbeiter. Die üblichen Leasingraten betragen für Fachkräfte etwa 600 Euro, für das General Management etwa 1.000 Euro.

Die meist verbreiteten Firmenwagen sind der BMW 745d, Audi A6 3.0 TDI und die BMW 5er Serie für das General Management. Die obere Führungsetage und das mittlere Management fahren häufig den BMW 525d, BMW 530d, Audi A6 2.7 TDI Avant, Audi A6 2.0 TDI, Audi A4 2.0 TDI, VW Passat 2.5. Für Fachkräfte sind vielfach der VW Golf 1.9 TDI Variant, VW Passat 1.9, Ford S-MAX 2.0 TDCI vorgesehen.

Firmenwagen sind bei Unternehmen ein beliebter Ansatzpunkt, wenn es um Kosteneinsparungen geht. Rund 56% der befragten Unternehmen erklärten, dass ihre Dienstwagenrichtlinie im vergangenen Jahr auf dem Prüfstand war und dies auch für das kommende Jahr geplant sei (76%).  Zunächst wird dabei auf die Finanzierungsart geblickt. Nur etwa 5% der Unternehmen kaufen Dienstwagen. Viel häufiger sind das einfache Leasing (39%) oder das Full-Service-Leasing (56%). Auch die Höhe der Kosten spielt eine Rolle. Dienstwagen stellen ein hoch emotionales Thema für die Mitarbeiter dar. Unternehmen sollten darum sensibel bei der Kostenfrage sein, um die Mitarbeiter nicht zu demotivieren. So werden Dienstwagen selten komplett abgeschafft. Stattdessen steigen die Unternehmen eher auf kleinere Modelle um (Downgrading). Als Alternative werden auch die Ausstattungsvarianten und Freiheiten bei der Modellwahl weiter standardisiert, so dass den Beschäftigten einige Herstellermarken vorgegeben werden, aus denen sie wählen können. Sonderwünsche (z.B. hinsichtlich der Größe des Motors) werden – wenn überhaupt – vorwiegend auf Kosten des Mitarbeiters realisiert, der diese dann direkt mit der Leasinggesellschaft vereinbaren muss. Eine weitere Möglichkeit der Kostenreduzierung ist schließlich die Verlängerung der Leasinglaufzeit. Die übliche Dauer von drei Jahren wird mittlerweile von vielen Firmen geprüft. Es wird dabei erwogen, die Leasingdauer auf vier Jahre anzuheben.

Auch der Umweltschutz spielt bei der Überprüfung der Firmenwagenregelungen immer häufiger eine wichtige Rolle. So haben bereits einige Unternehmen abgasfreundliche Modelle in ihre Vertragswerke mit den Leasinggesellschaften aufgenommen (Green Car Policy). Arbeitgeber mit größeren Flotten motivieren ihre Mitarbeiter häufig auch, auf einen umweltfreundlichen Wagen zurückzugreifen, indem Extras in der Ausstattung oder zusätzliches Leasing-/Bruttolistenpreis-Budget gewährt werden. Um die Treibstoffkosten zu senken, bieten manche Unternehmen bereits Trainings zum spritverbrauchoptimierten Fahren an.

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