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15. Mai 2008

Traumjob auch ohne hohes Gehalt wichtig

Dass Geld nicht unbedingt glücklich macht, zeigt sich immer wieder – ob bei gestressten Managern, überarbeiteten Politikern oder genervten Superstars. Zufrieden ist, wer seine Arbeit mag und Spaß daran hat. Das sieht auch die große Mehrheit der Teilnehmer einer weltweiten Umfrage des Online-Karriereportals Monster so: 76 Prozent der antwortenden ArbeitnehmerInnen würden finanzielle Einbußen in Kauf nehmen, wenn Sie dafür in ihrem Traumjob arbeiten könnten. Nur 24 Prozent der Befragten ziehen ein hohes Gehalt dem Traumjob vor.

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick:

Würden Sie finanzielle Einbußen in Kauf nehmen, wenn Sie dafür in Ihrem Traumjob arbeiten könnten?

  • Ja                    76% (26.042)
  • Nein                24% (8.098)

Vor allem die Iren legen mehr Wert auf ein angenehmes Arbeitsumfeld als auf ein hohes Gehalt: 84 Prozent würden hier finanzielle Einbußen in Kauf nehmen. Auch Italiener und US-Amerikaner (82 Prozent) sowie Kanadier und Briten (81 Prozent) wären bereit dazu. Angestellte aus Frankreich, Belgien, Ungarn und Polen sind weniger gewillt Gehaltseinbußen einzustecken, um in ihrem Traumjob zu arbeiten. Verständlich, wenn man bedenkt, dass die Arbeitslosenraten in diesen Ländern höher sind als im EU-Durchschnitt.*

Deutsche Umfrageteilnehmer dagegen sehnen sich zu großen Teilen nach dem Beruf ihrer Träume: 73 Prozent würden dafür ein geringeres Gehalt akzeptieren. Auch unsere Nachbarn in Österreich und der Schweiz sind zu 71 Prozent beziehungsweise 82 Prozent der Meinung, dass ein angenehmes Arbeitsumfeld erstrebenswerter ist als ein hohes Gehalt.

„Es ist erfreulich zu sehen, dass es für die Europäer Bedeutenderes im Leben gibt als nur Geld“, sagt Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Für Arbeitnehmer ist es genauso wichtig, den richtigen Job für sich zu finden, wie es für Unternehmen wichtig ist, den passenden Mitarbeiter einzustellen. Es muss ein angenehmes Verhältnis für beide Seiten entstehen, erst dann profitieren alle.“ Für ein erfolgreiches und angenehmes Berufsleben empfiehlt Monster folgende Strategien:

  • Zufriedenheit am Arbeitsplatz

Wem es schon morgens vor der Arbeit graut, der kann sich tagsüber nur schlecht motivieren. Menschen, die unzufrieden mit ihren Aufgaben sind, sollten versuchen, ihre Position im Unternehmen zu verbessern oder sich woanders umzuschauen.

  • Perspektiven

Vorgesetzte sollten ihren Angestellten klare Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen. Wenn die Karrierechancen stagnieren, lohnt es sich, nach neuen Herausforderungen außerhalb des Unternehmens zu suchen.

  • Kompetenzen

Jeder sollte über die geforderten Kompetenzen verfügen, um den eigenen Job zur Zufriedenheit aller zu erledigen. Ist dies nicht der Fall, sollte man nach Weiterbildungen und Seminaren fragen, die eventuelle Kompetenzlücken füllen oder Wissen auffrischen.

  • Gehalt und Leistungen

Obwohl die Umfrage gezeigt hat, dass Geld für die meisten nicht alles ist, sollten Gehalt und Prämien leistungsgerecht sein, um den eigenen Lebensstandard erhalten zu können.

  • Work-Life-Balance

Für manche Angestellte bedeutet die Arbeit eine Bereicherung für ihr soziales Leben. Da dies aber nicht für alle zutrifft, sollte man immer ausreichend Freizeit einplanen, ohne dass die Arbeit dazwischen kommt.

  • Netzwerke pflegen

Über die richtigen Kontakte in seiner Branche zu verfügen, kann eine entscheidende Voraussetzung für den beruflichen Erfolg sein.

Statt weiter unzufrieden seiner Arbeit nachzugehen, empfiehlt Monster einen Blick in sein Karriere-Journal: Hier finden Interessierte umfangreiche Strategien, Tipps und Hinweise darauf, wie man seine berufliche Zukunft erfolgreich gestalten kann.

34.140 Arbeitnehmer haben weltweit zwischen dem 31. März und dem 16. April 2008 an der Umfrage teilgenommen. Das Karriereportal Monster führt in regelmäßigen Abständen Befragungen auf lokalen und globalen Webseiten des Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Diese Befragungen sind nicht repräsentativ sondern spiegeln die Meinung der Nutzer von Monster und jobpilot wider. Die aktuelle Umfrage erhebt Daten zu der Frage: „Wie viele jobgebundene Weiterbildungen hatten Sie im vergangenen Jahr?“.

* Angaben des Eurostat (Statistisches Amt der Europäischen Gemeinschaften) vom Dez. 2007
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