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14. September 2012

Wochenarbeitszeit hat sich auf Vorkrisenniveau erholt

Im zweiten Quartal 2012 lag die tarifliche bzw. betriebsübliche Arbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten bei im Schnitt 38,22 Wochenstunden. Somit wurde das Niveau von 2008 erstmals wieder erreicht. Dies errechnete nun das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in dieser Woche.

Insgesamt wurde im zweiten Quartal 2012 – bezogen auf alle Erwerbstätigen – etwas weniger gearbeitet als im Vorjahresquartal (-0,3%). Die Erklärung dafür liefern die Arbeitsmarktforscherinnen Ines Zapf und Jennifer Vallé: „Den Betrieben stand aufgrund der Lage der Feiertage in diesem Quartal ein Arbeitstag weniger zur Verfügung als im Vorjahr. Das ist ausschlaggebend für den leichten Rückgang der Arbeitszeit.“

Etwa 500.000 mehr Menschen waren im zweiten Quartal 2012 beschäftigt als noch ein Jahr zuvor. Daher führte der Rückgang der Arbeitszeit nicht auch zu einem Rückgang des Arbeitsvolumens: Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg das Arbeitsvolumen um 0,9% auf 13,8 Milliarden.

Gleichsam sank das Guthaben auf den Arbeitszeitkonten. Außerdem wurden weniger bezahlte Überstunden geleistet als im Vorjahresquartal. Positiv auf das Arbeitsvolumen wirkte dagegen der Krankenstand, der im ersten Quartal 2012 mit 3,37 Prozent aller Arbeitnehmer unter dem Niveau des Vorjahres lag.

Die Zahl der Kurzarbeiter betrug im Durchschnitt des zweiten Quartals 2012 rund 100.000 Personen. Im zweiten Quartal des Vorjahres waren es noch 121.000.

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